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Continental hat eine intelligente Software namens Driving Planner entwickelt, die selbstständig komplexe Fahrmanöver ermöglicht. Sie ist schon heute seriennah und kommt 2024 zum Einsatz. Man zeige damit, dass gerade automatisiertes Fahren keine visionäre Zukunftsmusik oder nur Fahrern von Premiumfahrzeugen mit Sonderausstattung vorbehalten sei, so der Technologiekonzern.
Continental hat eine intelligente Software namens Driving Planner entwickelt, die selbstständig komplexe Fahrmanöver ermöglicht. Sie ist schon heute seriennah und kommt 2024 zum Einsatz. Man zeige damit, dass gerade automatisiertes Fahren keine visionäre Zukunftsmusik oder nur Fahrern von Premiumfahrzeugen mit Sonderausstattung vorbehalten sei, so der Technologiekonzern.
Wesentliche Komponenten - von der Software bis zu den benötigen Sensoriksystemen - wurden von Continental entwickelt. "Mit unseren intensiv erprobten Technologien für alltagskonformes automatisiertes Fahren fördern wir die Sicherheit im Straßenverkehr signifikant", sagt Frank Petznick, Leiter der Geschäftseinheit Fahrerassistenzsysteme bei Continental. "Unsere Lösungen zeigen: Automatisiertes Fahren kann bereits heute ein großes Plus an Sicherheit und Komfort bieten, wenn wir Fahrerinnen und Fahrer in typischen, oftmals stressigen Fahrsituationen mit intelligenter Technologie unterstützen."
Die neue Softwarelösung ermöglicht laut der Entwickler hochautomatisiertes Fahren ab Level 3. Das bedeutet, dass Fahrzeuge bestimmte Fahraufgaben selbständig und ohne Eingriff des Fahrers meistern können. Die von Continental entwickelte Software stelle einen "signifikanten Sprung in Sachen Fahrintelligenz" dar. Der Driving Planner berechnet aus einer Vielzahl von Sensorikdaten präzise Entscheidungsvarianten, um komplexe Fahrmanöver auf Autobahn oder Schnellstraße automatisiert zu bewältigen. Dafür kann die Software Verkehrssituationen etliche Sekunden im Voraus berechnen und daraus die optimale Reaktion des Fahrzeugs ableiten.
Heute verfügbare Einzelsysteme planen Längs- und Querbewegungen unabhängig voneinander, also zum Beispiel die Längsbewegung mit einem Abstandsregeltempomaten und die Querbewegung mit einem Spurwechselassistenten. Der Driving Planner dagegen berechnet die Längs- und Querbewegung gemeinsam über einen Zeithorizont von mehreren Sekunden. "Dadurch kann die Technologie komplexe Manöver des hochautomatisierten Fahrens meistern", so die selbstbewusste Ansage. Und das bis zu einer Geschwindigkeit von 130 km/h.
Ein typisches Beispiel, bei dem das neue System in Zukunft den Fahrer entlasten kann, ist die Auffahrt auf eine Autobahn über den Beschleunigungsstreifen. Der Driving Planner berechnet dieses komplexe Manöver aus Radarsenor- und Kameradaten und trifft die optimale Entscheidung. Weitere Softwaremodule übernehmen die Umsetzung des berechneten Fahrmanövers. Das Fahrzeug beschleunigt nach vorne, fädelt zur Seite in den laufenden Verkehr ein und nimmt dann passend zum Verkehrsfluss und anderen Verkehrsteilnehmern Fahrt auf.
Ein weiteres Beispiel: Das Fahrzeug fährt mittig auf einer dreispurigen Autobahn, rechts stauen sich Fahrzeuge, links ist das Tempo hoch. Plötzlich schert von rechts ein Pkw auf die mittlere Spur aus. Der Driving Planner berechnet in Bruchteilen von Sekunden das sicherste Fahrmanöver und zieht dabei alle Möglichkeiten in Betracht - vom Bremsen in der Spur über Beschleunigen und Einfädeln nach links bis hin zum Bremsen und Einfädeln hinter einem anderen Fahrzeug auf der linken Spur.
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