Autoreisen durch Europa: Was Autofahrer vor der Fahrt ins Ausland wissen sollten
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Ältere Menschen leben im Straßenverkehr gefährlicher. So zählte die EU in den vergangenen Jahren rund 30 Prozent aller Verkehrstoten zur Altersgruppe 65+. Unter Fußgängern und Radfahrern machen Senioren sogar etwa die Hälfte aller Getöteten im Straßenverkehr aus. Es besteht also Handlungsbedarf. Das wurde jetzt bei der Vorstellung des Dekra Verkehrssicherheitsreports 2021 'Mobilität im Alter' deutlich.
Ältere Menschen leben im Straßenverkehr gefährlicher. So zählte die EU in den vergangenen Jahren rund 30 Prozent aller Verkehrstoten zur Altersgruppe 65+. Unter Fußgängern und Radfahrern machen Senioren sogar etwa die Hälfte aller Getöteten im Straßenverkehr aus. Es besteht also Handlungsbedarf.
"Es muss dringend gehandelt werden, um dieses Risiko zu minimieren und dennoch gleichzeitig die Mobilität älterer Menschen zu erhalten", sagt Jann Fehlauer, Geschäftsführer der Dekra Automobil GmbH, bei der Vorstellung des Dekra Verkehrssicherheitsreports 2021 "Mobilität im Alter". Das gelte erst recht, weil der Anteil der Altersgruppe 65+ an der Gesamtbevölkerung in den nächsten Jahrzehnten weiter zunehmen werde.
Die Situation könnte sich in Zukunft in einzelnen Weltregionen noch weiter verschärfen, sofern die Prognosen der Vereinten Nationen eintreffen. Danach soll zum Beispiel in Europa und Nordamerika 2050 bereits jeder vierte Einwohner 65 Jahre oder älter sein.
"Angesichts der mit zunehmendem Alter höheren Vulnerabilität, also dem im Vergleich zu jüngeren Menschen höheren Risiko, bei identischen Unfallbelastungen schwerere oder tödliche Verletzungen zu erleiden, besteht die Gefahr, dass sich die Zahl der Unfallopfer im Straßenverkehr in der Altersgruppe 65+ weiter erhöht", so Jann Fehlauer.
Zur Steigerung der Verkehrssicherheit von Senioren befürworten viele Experten den Einsatz und die Weiterentwicklung von Fahrerassistenzsystemen. Es geht um Systeme, die altersbedingte Defizite ausgleichen und dazu beitragen können, dass ältere Fahrer etwa aufgrund von Fehlverhalten am Steuer seltener in Pkw-Unfälle verwickelt oder gar Hauptverursacher sind.
Wie eine von Dekra beauftragte Befragung zeigt, steht die Altersgruppe 65+ elektronischen Helfern grundsätzlich sehr aufgeschlossen gegenüber. Zu bedenken ist allerdings, dass eine hohe Marktdurchdringung von Fahrzeugen mit Assistenzsystemen viel Zeit erfordert.
Fest steht: Bei den Maßnahmen muss der Faktor Mensch in den Mittelpunkt rücken. So lassen sich möglichst schnell positive Resultate im Hinblick auf die Verkehrssicherheit erzielen. "Altersbedingte Einschränkungen nehmen einen erheblichen Einfluss auf die Menge der Informationen, die eine Person zu einem Zeitpunkt bewältigen kann", sagt Jann Fehlauer. Die Bewältigung einer Fahraufgabe erfordert deshalb eine höhere Anstrengung, was rascher zu Fehlbeanspruchungen wie Ermüdung oder psychischem Stress führt. "Das erklärt die erhöhte Anfälligkeit für Unfallbeteiligungen gerade in komplexen Verkehrssituationen", betont Fehlauer.
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