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Cadillac feiert sich mit neuen Verbrennern

Die amerikanische Nobelmarke Cadillac feiert den 20jährigen Markteintritt in China mit zwei neuen Baureihen. Bemerkenswert: Beide werden von klassischen Verbrennungsmotoren angetrieben.


Am oberen Ende der Palette figuriert die zweite Generation der Oberklasse-Limousine CT6. Sie wird von einem 237 PS (174 kW) PS starken 2,0-Liter-Vierzylinder-Turbo angetrieben wird, der seine Kraft über eine Zehngang-Automatik auf die Hinterräder leitet. Die Spitze: 230 km/h.

Darunter rangiert ein sportlich gezeichneter Crossover-SUV namens GT4, den es mit zwei Vierzylinder-Motoren gibt. Die frontgetriebene Variante mit 1,5 Litern Hubraum leistet 211 PS (155 kW) und läuft 205 km/h schnell, das allradgetriebene Spitzenmodell leistet ebenfalls 237 PS aus 2,0 Litern Hubraum und erreicht 210 km/h. Die Kraftübertragung erfolgt über einen Neungang-Automaten.

Beide Modelle profilieren sich mit markentypisch elegantem Design, wobei sich der CT6 an der 2016 gezeigten Studie Escala orientiert. Die Innenausstattungen sind edel, Instrumentierung und Infotainment auf einem ähnlich hohen Niveau wie deutsche Spitzenmodelle.

Cadillac will in China nach eigener Aussage ,,wachsen und sich nach oben orientieren". Die Entscheidung für den Verbrenner ist da nur konsequent, denn der Elektroantrieb ist in auf dem größten Automobilmarkt der Welt eher eine Technologie für das untere und mittlere Segment. Die zahlungskräftige, gleichzeitig ungewöhnlich junge Kundschaft in der Oberklasse erwartet hingegen oftmals Komfort und Prestige eines leistungsstarken Verbrennungsmotors.

Vielleicht gehen die Modelle auch auf anderen Märkten in den Verkauf. Denn die nach außen kommunizierte Strategie einer radikalen Elektrifizierung, der sich GM-Konzernchefin Mary Barra verschrieben hat, steht Insidern zufolge auf wackeligen Füßen. (aum)

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