Kia wertet den Stonic auf
Überarbeitet und aufgewertet schickt Kia den Stonic Ende des vierten Quartals ins neue Modelljahr. Auffälligste
Schön, dass es so etwas noch gibt: Morgan gibt dem legendären 3-Wheeler auch nach 113 Jahren eine Zukunft - und zwar ohne Elektroantrieb. Als Super 3 kommt die Neuauflage des minimalistischen Roadsters im Juni mit einem Dreizylinder von Ford auf den Markt. Der 3,85 Meter lange Zweisitzer verfügt über eine Aluminium-Plattform und Monocoquebauweise. Der 1,5-Liter-Motor von Ford leistet 118 PS (83 kW) bei 6500 Umdrehungen in der Minute. Das maximale Drehmoment von 150 Newtonmetern liegt bei 4500 U/min an. Dank eines Leergewichts von 635 Kilogramm beschleunigt der Morgan Super 3 in sieben Sekunden von 0 auf 100 km/h und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 209 km/h.
Die Gänge werden über die Fünf-Gang-Schaltung aus dem Mazda MX-5 gewechselt. Lenkrad und Pedalerie sind zwecks optimaler Sitzposition verstellbar. Die Instrumentenanzeigen arbeiten nun digital. Sie sind staubdicht und spritzwassergeschützt. Ein USB-Anschluss ist ebenfalls an Bord. Gepäck kann außer auf dem Heckträger auch in entsprechenden netzartigen Vorrichtungen seitlich an der Karosserie mitgenommen werden.
Aufgrund des Motorenwechsels trägt der Super 3 sein Antriebsaggregat (bislang V2) nicht mehr offen vor sich her. Auch der bislang außen entlang geführte Auspuff verschwindet unter der Karosserie und schaut nur noch am Ende neben dem Fahrzeug heraus. Trotz des nun weitestgehend integrierten Motors ist es den Designern gelungen, das typische Erscheinungsbild des Dreirads in die Moderne zu überführen. So bleibt die Motorfront offen.
Angeboten wird der Morgan Super 3 für umgerechnet knapp 42.000 Euro plus Mehrwertsteuer. Das wären am Ende in Deutschland rund 50.000 Euro. Damit bewegt sich das neue Modell preislich in etwa auf dem Niveau der ab 2011 gebauten Vorgängerversion. Den Kunden stehen außerdem 200 Zubehöroptionen und Accessoires zur Auswahl. (aum/jri)
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