Fahrrad

Gut geschützt durch Herbst und Winter

Besonders für Fahrradfahrer müssen sich im Herbst besonders vorsichtig im Straßenverkehr bewegen. Gefahrenquellen wie Blitzeis oder nasses Laub lassen viele Wege rutschig werden und schlechte Sicht, bedingt durch frühe Dunkelheit, Schneefall oder die tiefstehende Sonne führen dazu, dass der Anteil an witterungsbedingten Unfällen deutlich ansteigt.

Gut geschützt durch Herbst und Winter
mid Groß-Gerau - Diese Radlerin schützt sich mit dem Helm, der gar keiner ist: Das blitzschnell auslösende Airbag-System Hövding 3 wird wie ein Schal um den Hals getragen. Hövding


Besonders für Fahrradfahrer müssen sich im Herbst besonders vorsichtig im Straßenverkehr bewegen. Gefahrenquellen wie Blitzeis oder nasses Laub lassen viele Wege rutschig werden und schlechte Sicht, bedingt durch frühe Dunkelheit, Schneefall oder die tiefstehende Sonne führen dazu, dass der Anteil an witterungsbedingten Unfällen deutlich ansteigt.

Doch deshalb in der kalten Jahreszeit auf das Fahrrad verzichten? Von wegen! Laut einer Studie von Hövding, Hersteller eines Airbag-Systems für Radler, treten immerhin rund 20 Prozent der Biker das ganze Jahr über in die Pedale. Mit dem passenden Schutz und ein paar einfachen Tipps und Routinen lässt sich der winterliche Fahrspaß uneingeschränkt genießen.

Bevor das Fahrrad im Winter zum Einsatz kommt, sollte es unbedingt auf seinen verkehrssicheren Zustand geprüft werden. Funktionieren Licht und Reflektoren? Auch der Reifen(druck) - bei City-Bikes zwischen 3,5 bis 4,5 bar - und die Bremsen sollten regelmäßig getestet werden. Denn im Winter können sich Schnee- und Salzreste festsetzen und so die Griffigkeit des Reifenprofils verschlechtern und die Bremsfähigkeit verzögern oder sogar verhindern.

Jeder weiß es, doch noch immer halten sich dran: Der Fahrradhelm sollte besonders in der Winterzeit ein essentieller Bestandteil der Ausrüstung sein. Gerade auf glatten und nassen Strecken bietet er das entscheidende Plus an Sicherheit. Dennoch verzichten laut der Hövding-Umfrage mehr als die Hälfte der deutschen Radfahrer regelmäßig auf das Tragen eines Helms.

Als Hauptgrund dafür werden fehlender Komfort und Ästhetik, das Gefühl eingeengt zu sein und eine zerstörte Frisur genannt. Abhilfe schafft laut Hersteller der Hövding 3. Der Kopfschutz wird wie ein Kragen um den Hals getragen und soll so genügend Bewegungsfreiheit und Platz für Frisur, Brille oder eine warme Mütze bieten. In einer Unfallsituation sorgt die Airbag-Technologie des Helms mit einer Geschwindigkeit von 0,1 Sekunden für eine sichere Kopf- und Nackenpartie. Laut einer Studie der Stanford University schützt das schwedische Produkt dadurch acht Mal besser als jeder herkömmliche Fahrradhelm.

Neben stabilen Schuhen mit rutschfester Sohle sollte warme, helle und gut sichtbare Kleidung gewählt werden. Wenn möglich, am besten mit reflektierenden Flächen.

In der kalten Jahreszeit sollten Waldwege und Brücken wenn möglich umfahren werden. Denn hier bildet sich am schnellsten Glatteis. Auch unter Schneedecken können Eisflächen verborgen sein und damit das Risiko eines Unfalls deutlich erhöhen.

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