Fahrrad

Handeln im Radverkehr gefordert

Oft dreht sich in der deutschen Verkehrspolitik vieles nur ums Auto. Dabei sei der Radverkehr ein gleichwertiges Thema, betonen die Experten des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs. Vor allem, wenn es um Kinder gehe, bestehe hier Handlungsbedarf.


Oft dreht sich in der deutschen Verkehrspolitik vieles nur ums Auto. Dabei sei der Radverkehr ein gleichwertiges Thema, betonen die Experten des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC e. V.). Vor allem, wenn es um Kinder gehe, bestehe hier Handlungsbedarf. Deshalb fordern die Teilnehmer einer Fachveranstaltung in Dresden: "Wir brauchen nicht mehr Forschung und Projekte, sondern mehr Handeln der Landesregierungen und Kommunen."

Bei der Einbindung von Kindern als besonders gefährdete Verkehrsteilnehmer gehe es nicht um das "Ob", sondern das "Wie", erklärte Martin Dulig (SPD), der sächsische Minister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr. Hier gelte es, viel kreativer zu sein. Das heiße einerseits, "Verkehrskonzepte danach zu richten, was das Kind verstanden hat", andererseits bei der Verkehrserziehung weniger auf Wissensvermittlung, sondern auf Kompetenz-Erwerb zu setzen. Das Fahrrad sei mehr als nur ein Fortbewegungsmittel, es eröffne auch viele Gestaltungsspielräume für Kinder und Jugendliche. Dass Radfahren gesund ist und radfahrende Schüler leistungsfähiger sind, ist laut den Experten längst bewiesen.

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