Fahrraddiebstahl: Codierung erschwert den Weiterverkauf

Fahrräder müssen mit möglichst stabilen Schlössern gesichert werden - das ist klar. Aber was können die Besitzer machen, wenn das nichts geholfen hat? Eine zusätzliche Codierung hilft, einen abhanden gekommenen Drahtesel wiederzufinden.


Fahrräder müssen mit möglichst stabilen Schlössern gesichert werden - das ist klar. Aber was können die Besitzer machen, wenn das nichts geholfen hat? Eine zusätzliche Codierung hilft, einen abhanden gekommenen Drahtesel wiederzufinden. "Das ist eine sinnvolle Möglichkeit, das Fahrrad zu sichern", sagt Bernd Kaiser von CosmosDirekt. "Selbst wenn es Langfingern in die Hände fällt, erschwert die Codierung einen möglichen Weiterverkauf."

Beim Codieren wird die sogenannte Eigentümer-Identifikations-Nummer (EIN) mit einer Gravurmaschine oder einem speziellen Aufkleber am Fahrradrahmen angebracht. Sie setzt sich aus dem Autokennzeichen des Wohnorts, den letzten beiden Ziffern des Gemeindeschlüssels, einem Code für die Straße, der Hausnummer und den Initialen des Eigentümers zusammen.

Um im Falles eines Diebstahls wenigstens den materiellen Wert des Fahrrads ersetzt zu bekommen, sollten Fahrradbesitzer ihr Rad über die Hausratversicherung oder mit einer speziellen Fahrradversicherung absichern. "Oftmals sind Fahrräder in der Hausratversicherung mitversichert. Versicherte sollten deshalb die Vertragsdetails des Anbieters prüfen", so Bernd Kaiser. "Die Hausratversicherung leistet im Fall eines Diebstahls - vorausgesetzt, das Rad war mit einem Schloss gesichert."

Häufig werden gestohlene Fahrräder in Internet-Foren oder auf Flohmärkten angeboten. Das Problem für potenzielle Käufer: Auch wenn sie unbewusst Diebesgut erwerben, können sich unter Umständen der Hehlerei schuldig machen. Deswegen sollte man sich beim Kauf eines gebrauchten Fahrrads immer den Kaufbeleg oder den Fahrradpass zeigen lassen.

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