BMW Modelljahr-Updates - Viel Farbe, etwas Technik

Bei BMW ändern sich zum 1. August nicht nur Farben und Styles. Bei einigen Motorrädern gehen die Modellpflegemaßnahmen auch tiefer. Bei einem Modell ändert sich nichts.

Mit dem 1. August beginnt bei BMW Motorrad traditionell das neue Modelljahr. Für das 99. Jahr der Motoradfertigung haben sich Marketingstrategen und Designer allerlei einfallen lassen, um den Aufwärtstrend bei Zulassungs- und Produktionszahlen nicht zu gefährden. Die Modellpflegemaßnahmen umfassen außer Farben und Styles teils auch kleine technische Modifikationen.

Relativ viel ändert sich am jüngsten Modell, dem Cruiser R 18 und am Schwestermodell R 18 Classic. Beide gab es bisher ausschließlich als First Edition mit schwarzem Lack und viel integrierter Sonderausstattung; diese Ausstattungslinie entfällt künftig. Deshalb werden nun auch die Farben Marsrot metallic, Manhattan Metallic sowie im Rahmen der Sonderausstattungslinie Option 719 eine Sonderfarbe angeboten. Bei allen Reiseenduro-Modellen entfällt künftig die Edition ,,40 Jahre GS" in Schwarz/Gelb.  

Beim Tourer R 1250 RT gibt es außer optischen Retuschen auch ein Software-Update. Es wird zum 1. Oktober wirksam und sorgt für einen höheren Bedien- und Anzeigekomfort der Instrumentenkombination. Dort ist der Favoritentaster jetzt frei belegbar.  

Für das Superbike S 1000 RR wird künftig nicht nur der neue Style Passion sowie ein M-Paket inklusive Karbonrädern angeboten, es gibt auch ein Race-Paket mit M Endurance Kette sowie M Titan Abgasanlage. Ein M-Paket hat man sich auch für den hochbeinigen Sporttourer S 1000 XR einfallen lassen.

Auffällig geringfügig fallen die Eingriffe beim volumenstärksten Modell, der R 1250 GS aus; in der Szene wird wohl nicht grundlos über eine neue GS für das nächste Modelljahr spekuliert. Man munkelt von einer vollkommen neuen GS-Generation für BMWs Jubiläumsjahr 2023; die Motorradproduktion hatte 1923 in München mit der R 32 begonnen. 

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