Grundsätzliches Interesse am Auto-Abo

Ein Auto nicht kaufen, finanzieren oder leasen, sondern einfach abonnieren? Die ersten Angebote in dieser Richtung gibt es schon. Aber so richtig hat sich diese Idee noch nicht in den Köpfen festgesetzt. Eine aktuelle Umfrage spürte aber zumindest schon mal ein Anfangsinteresse daran auf.

Ein Auto nicht kaufen, finanzieren oder leasen, sondern einfach abonnieren? Die ersten Angebote in dieser Richtung gibt es schon. Aber so richtig hat sich diese Idee noch nicht in den Köpfen festgesetzt. Eine aktuelle Umfrage spürte aber zumindest schon mal ein Anfangsinteresse daran auf, begleitet von auffälliger Zahlungsbereitschaft im Hochpreissegment.

"Die Kunden sind erst dabei, sich an diesen Gedanken zu gewöhnen", sagt Joachim Deinlein, Partner bei der Strategieberatung Oliver Wyman. Laut seinen Worten haben derzeit nur 26 Prozent der Autonutzer in Deutschland ein grundsätzliches Interesse an der neuen Form der flexiblen Autonutzung. Doch immerhin drei von zehn Interessenten können sich vorstellen, ihr Auto zugunsten eines Abo-Modells abzuschaffen.

Überraschend hoch ist die Summe, die potenzielle Abonnenten ausgeben würden. So halten 31 Prozent eine Monatsrate von über 1.000 Euro für akzeptabel, 23 Prozent davon zeigten sich sogar mit über 1.250 Euro einverstanden.

Höchste Priorität hat laut der Umfrage die Verfügbarkeit des Wunschautos. Für 35 Prozent der befragten Verbraucher ist das der wichtigste Aspekt in der Wahl eines Auto-Abonnements.

auch in WIRTSCHAFT

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