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Unfall-Hochburgen: Hamburg und Dresden auf unrühmlichen Spitzenplätzen

Je höher das Verkehrsaufkommen, desto mehr Unfälle: Auf diese einfache Formel bringt das Vergleichsportal Check24 die Verteilung der bei Kfz-Versicherungen gemeldeten Haftpflicht-Schäden. Die bundesweiten Unfall-Hochburgen sind im Ländervergleich Hamburg und im Städtevergleich Dresden.


Je höher das Verkehrsaufkommen, desto mehr Unfälle: Auf diese einfache Formel bringt das Vergleichsportal Check24 die Verteilung der bei Kfz-Versicherungen gemeldeten Haftpflicht-Schäden. Beleg sei die überproportional hohe Schadenquote in Großstädten: In 20 der 25 größten deutschen Städte liegt die Schadenquote über dem Bundesdurchschnitt. Ein weiterer Beleg ist, dass es in Städten mit weniger als 100.000 Einwohnern vier Prozent seltener kracht als im Mittel, in Städten mit 500.000 bis zu einer Million Einwohner aber 14 Prozent häufiger.

Die bundesweite Unfall-Hochburg im Ländervergleich ist Hamburg, das ganze 18 Prozent über dem Schnitt liegt. Dahinter folgen mit einigem Abstand Berlin, Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein (jeweils + 5 Prozent). Die wenigsten Schäden melden Autofahrer aus Thüringen (- 8 Prozent), Sachsen-Anhalt (- 10 Prozent) und Mecklenburg-Vorpommern (- 19 Prozent). Die Spanne ist also beträchtlich, der Unterschied zwischen Hamburg und Mecklenburg-Vorpommern beträgt 46 Prozent.

Im Städtevergleich belegt Dresden den unrühmlichen Spitzenplatz mit sogar 35 Prozent mehr gemeldeten Schäden als im Bundesdurchschnitt. Ebenfalls weit über dem Mittelwert liegen auf den Plätzen Münster (+ 26 Prozent), Wuppertal (+ 24 Prozent), Dortmund und Düsseldorf (je + 23 Prozent). Darunter liegen nur fünf Städte: Bremen (- 1 Prozent), Frankfurt am Main (- 2 Prozent), München (- 6 Prozent), Gelsenkirchen (- 10 Prozent) und Duisburg (- 19 Prozent).

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