Fahrradanhänger-Kauf: Das raten die Experten

Wer sich einen Fahrradanhänger zulegen möchte, der sollte sich vor dem Kauf rundum informieren, welches Modell für die jeweiligen Bedürfnisse geeignet ist und worauf man achten sollte. Das raten die Experten des ADAC.

Fahrradanhänger-Kauf: Das raten die Experten
mid Groß-Gerau - Wer sich einen Fahrradanhänger zulegen möchte, sollte sich vor dem Kauf rundum informieren. Pixabay.com


Wer sich einen Fahrradanhänger zulegen möchte, der sollte sich vor dem Kauf rundum informieren, welches Modell für die jeweiligen Bedürfnisse geeignet ist und worauf man achten sollte. Das raten die Experten des ADAC.

Grundsätzlich sollte man sich vor dem Kauf überlegen, wo und wie der Anhänger eingesetzt werden soll. Wer zum Beispiel hauptsächlich auf nicht asphaltierten Wegen fährt, verwendet besser einen Anhänger mit Federungselementen. Dafür ist es auch sinnvoll, das Fahrrad mit großen Bremsscheiben (200 Millimeter) auszurüsten. Insbesondere auf Streckenabschnitten mit Steigungen eignet sich ein Pedelec mit elektrischer Unterstützung. Mit einem E-Bike hingegen, das schneller als 25 km/h fährt und somit ein Versicherungskennzeichen benötigt, darf kein Kind im Hänger befördert werden.

Wer Kinder transportiert, benötigt ein geeignetes Rückhaltesystem und sollte nicht ohne Front-Abdeckung fahren. Sie verhindert Verletzungen durch aufgewirbelten Schmutz und Staub. Kinder sollten im Fahrradanhänger einen Helm tragen, damit sie bei einem Unfall besser geschützt sind. Befördert werden dürfen maximal zwei Kinder bis zum vollendeten siebten Lebensjahr. Der Radfahrer muss dabei mindestens 16 Jahre alt sein. Eine Fahne in Signalfarbe an einer Stange sorgt für bessere Sichtbarkeit.

Auch das eigene Fahrrad muss generell für einen Anhänger geeignet sein. Für voll gefederte Fahrräder (Fullys), Rennräder sowie Räder mit Naben- und Riemenschaltungen besteht oft keine Freigabe zum Ziehen eines Anhängers. Auch Fahrräder mit einem Rahmen aus Carbon sind für die Nutzung ausgeschlossen.

Der ADAC fordert die Hersteller von Fahrradanhängern auf, Sicherheitsstandards zu verbessern. Gurte und Überrollbügel sollten bei einem Kinderanhänger zur Grundausstattung gehören, genauso wie ein Sicherungsseil an der Kupplung.

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