Ladesäulen mit Kartenzahlfunktion - Erstes Terminal an der A8 in Betrieb

In vielen Bereichen kann man mittlerweile bequem und sicher per Kreditkarte zahlen. Eine Ausnahme ist Fahrstrom an öffentlichen Ladesäulen. Doch das ändert sich nun.

Ladesäulen mit Kartenzahlfunktion - Erstes Terminal an der A8 in Betrieb
v.l. Thomas Rahmen (Smart/Lab), Rüdiger Schulze (Smart/Lab), Johannes Kneidl (Bürgermeister Sulzemoos), Jürgen Hitz (ESB), Dr. Christoph Ullmer (Thüga AG), Dr. Peter Robejsek (Mastercard) Foto: Smart/Lab

Die Energie Südbayern (ESB), Energieversorger mit über 1.000 E-Auto-Ladesäulen in Süddeutschland, hat an ihrem Ladepark Sulzemoos an der Autobahn A8 ein externes Bezahlterminal in Betrieb genommen. Damit können E-Fahrer ihren Fahrstrom ohne Vertragsbindung und kontaktlos mit Debit- oder Kreditkarte bezahlen. Bisher wird an Schnellladesäulen in der Regel mit einer Tankkarte bezahlt, für die der Nutzer einen Vertrag mit einem Ladestromanbieter abschließen muss. Alternativ ist es zwar möglich, über das AdHoc-Laden auch ohne Vertragsbindung Strom zu tanken, allerdings ist diese Funktion oft umständlich. Am neuen Bezahlterminal genügt das Vorhalten der Kreditkarte, um einen sicheren Bezahlvorgang zu initiieren.

Installiert und in die Backend-Architektur der Ladesysteme integriert wurde das Bezahlterminal von der Firma Smart/Lab. Als weiterer Partner hat Mastercard seine Expertise im Bereich digitaler Bezahllösungen in die offiziell als Pilotprojekt deklarierte Bezahlfunktion eingebracht. Wie Mastercard mitteilt, planen aber bereits weitere Unternehmen der Thüga-Gruppe in den kommenden Monaten den Einsatz von Kreditkarten-Zahlterminals an ihren Ladeparks.

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