Alfa-Romeo Tributo-Modelle - L`Italianata auf die Spitze getrieben

Alfa feiert seine italienischen Wurzeln. Eine Sonderserie feiert die Landesfarben und wertet drei Baureihen auf.  

5Alfa-Romeo Tributo-Modelle  - L`Italianata auf die Spitze getrieben
Alfa feiert mit Sondermodellen seine italienische Herkunft Foto: Alfa Romeo

,,Eine Hommage an die Wurzeln und die Sportlichkeit von Alfa Romeo sowie die italienische Kunst des Automobilbaus", so dichtet die offizielle Mitteilung zu den neuen Spitzenmodellen der mit dem Titel ,,Tributo Itliano" der Baureihen Giulia, Stelvio und Tonale von Alfa Romeo. Die Giulia, die Limousine der oberen Mittelklasse, der größere SUV Stelvio und der Kompakt-SUV Tonale haben soeben - wie die aktuellen Verkaufszahlen für Deutschland belegen - ein vergleichsweise fulminantes Jahr hingelegt. Zwar ist der Beitrag Alfas zur Massenmotorisierung mit insgesamt etwas mehr als 6.000 Neuzulassungen eher überschaubar, doch die Zuwachsraten im hohen zwei- oder gar niedrigem dreistelligen Bereich ihrer Modelle stimmen die Italiener, die mit Fiat unters Dach von Stellantis geschlüpft sind, zuversichtlich.  

Nun also ,,Tributo Italiano". Beim ersten Hinsehen fällt dem oberflächlichen Betrachter ein signifikanter Unterschied zu den unteren Ausstattungslinien Sprint und Veloce nicht sofort ins Auge: Ein schwarzes Dach, die Außenspiegelkappen mit der italienischen Tricolore dekoriert und erhältlich ausschließlich in den Nationalfarben grün, weiß und rot, dazu die größeren Felgen - das war's außen rein optisch von außen. Wichtiger sind die Ausstattungsdetails im Innenraum und unter dem Blech, die im Paket enthalten sind. Dazu gehört in erster Linie ein aktives Fahrwerk, Zwei-Zonen-Klimaanlage, das beheizte Lenkrad, die Ambiente-Beleuchtung, das Infotainment-System, neu designte Ledersitze, vorne belüftet und beheizbar, sowie ein Premium-Soundsystem von Harman Kardon. Stelvio und Tonale sind in der Edition Tributo Italiano zudem mit einer elektrisch betätigten Heckklappe ausgestattet, deren Mechanismus per Fußbewegung betätigt werden kann.  

Beim ,,Stelvio"- und beim ,,Giulia"-Spitzenmodell gibt es dazu immer den Allradanrieb, den es beim ,,Tonale" lediglich in der Spitzenmotorisierung mit 206 kW/280 PS und Plug-In-Hybrid gibt. Giulia und Stelvio werden von den (identischen) Vierzylinder-Benzin-, beziehungsweise Dieselmotoren angetrieben, die 206 kW/280 PS -2,0-Liter-Benziner beziehungsweise 154 kW/210 PS/ 2,2-Liter-Diesel leisten. Der Tonale ist mit einem ebenfalls 206 kW/280 PS starken Pug-In-Hybrid verfügbar, kann aber auch mit einem 1,5 Liter großen 48-Volt-Hybrid-Benzinmotor mit 118 kW /(15kW elektrisch/160 PS) Leistung bestellt werden, der in dem schweren Auto jedoch gerade beim Überholen etwas bemüht agiert.

An der Händlerkasse ist für den ,,Tributo Italiano" ein ordentlicher Tribut fällig: Die deutschen Preise beginnen bei 49.800 Euro für den mild hybriden Tonale, 59.600 Euro sind für den Bruder mit Plug-In-Hybrid zu entrichten. Die Giulia schlägt mit 62.300 (Diesel) beziehungsweise 64.800 (Benziner) Euro zu Buche, für den Stelvio rufen die Italiener 68.300 (Diesel) beziehungsweise 70.800 Euro (Benziner) auf. Damit ist Alfa zumindest preislich auf Augenhöhe mit den deutschen Edelmarken und das ist durchaus gewollt. Billig geht anders, dafür hat Stellantis unter anderem Mutter Fiat im Angebot. 

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