Tanken wieder etwas teurer
Gegenüber der Vorwoche haben sich die Preise an den Zapfsäulen weiter nach oben bewegt. Nach aktueller Auswertung
Die Sicherheit im und am Auto ist uns wichtig. Von daher begrüßen wir fortschrittliche Technik, wenn sie denn hilft, Unfälle zu vermeiden. Meistens jedenfalls.
Sonst noch was? Foto: SP-X
Wenn Automobilzulieferer und Sicherheitsbehörden etwas zusammen aushecken, gibt es hinterher gerne etwas zu meckern. Jedenfalls bei denen, die sich im Namen der Freiheit im Auto nicht bevormunden lassen wollen. Wir neigen dazu, in solchen Fällen gerne mal mitzumeckern, weil uns das Gepiepse, das moderne Fahrzeuge von sich geben, wenn sie Angst haben, schon mal auf den Zeiger geht. Schön, wenn man die elektronischen Hilferufe ausschalten kann, lästig, wenn man das bei jedem Losfahren wieder neu machen muss.
Nun gibt es weise und meist auch gelassene Menschen in unserem Umfeld die einen einfachen Trick anwenden, um das Gepiepse zu minimieren: Sie halten sich einfach an die Verkehrsregeln, fahren nicht über durchgezogene Linien und blinken sogar beim Abbiegen. Schon ist Ruhe.
Im tapferen Selbstversuch haben wir letztens in einem Testwagen mit erhöhtem Pieps-, oder sagen wir besser Hinweis-Aufwand - das Auto hat nicht gepiepst, es waren andere Töne, wahrscheinlich extra kreiert, um zum Design zu passen - probiert, ob das denn im Alltag so klappt. Also das mit den Verkehrsregeln. Wir wollen uns an dieser Stelle nicht zu sehr loben, aber es ging doch recht gut.
Was das Auto aber nicht davon abhielt, immer wieder mal diese seltsamen Geräusche des Missbehagens von sich zu geben. Das lag aber nicht an uns, sondern schlicht daran, dass auch das fortschrittlichste Auto nur so gut ist wie seine Sensoren und seine Software.
In dem Fall waren die Sensoren zu blind und die Software zu doof, um zu merken, dass unsere Wohnstraße eine Tempo-30 Zone ist und keine Spielstraße mehr wie noch vor fünf Jahren. Ähnliche Fehler passierten auch in anderen Ecken zuhauf. Unser Dienstwagen beispielsweise bremst an einer Stelle der A3 zuverlässig auf Tempo 60 runter, weil er ein entsprechendes Schild sieht. Das steht aber auf der parallelen Landstraße.
Aber, wie wir dieser Tage gelernt haben, die Technik wird immer besser. Schon in wenigen Jahren werden solche Fehler nicht mehr vorkommen - also bei neuen Autos. Viele werden auch gar nicht mehr fahren. Dann nämlich, wenn der Fahrer zum Abendessen ein Schlückchen Wein oder zwei zu sich genommen hat. Die Atemluft wird mit einem feinen Sensor am Lenkrad flott gecheckt, wenn Alkohol dabei ist, startet das Auto nicht.
Was im Grunde genommen auch ganz in Ordnung geht. Es wird uns jedenfalls die inzwischen wieder täglich aufploppenden Unfallmeldungen ersparen, bei denen gerne auch mal Alkoholwerte von zwei und mehr Promille gemessen werden.
Bei so viel Alkohol im Blut kann es schon mal vorkommen, dass man sich ,,im Auto überschlägt", wie unsere Lokalzeitung den Unfall einer 21-jährigen titelte. Dabei hat die junge Frau dann wohl die Kontrolle über das Fahrzeug verloren, was sich dann ebenfalls überschlagen hat. Dann doch lieber mal ans Lenkrad geatmet. Sonst noch was. Nächste Woche wieder.
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