Pkw-Markt - Einbruch bei Privatkunden und E-Mobilen

Nach Monaten des Wachstums gab es im Oktober eine Neuzulassungs-Delle. Vor allem zwei Käufergruppen fielen weg.

Pkw-Markt  - Einbruch bei Privatkunden und E-Mobilen
Die Zahl der Neuwagen ist im September gesunken Foto: SP-X

Das Wachstum auf dem deutschen Pkw-Markt kommt ins Stocken. Im September kamen laut Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) 224.502 Neuwagen auf die Straße, 0,1 Prozent weniger als im Vergleichsmonat 2022. Während die gewerblichen Neuzulassungen leicht zulegten (plus 5 Prozent), brachen die privaten um 10 Prozent ein. Die Bilanz des laufenden Jahres fällt mit knapp 2,14 Millionen Neuzulassungen und einem Wachstum um 14,5 Prozent weiterhin positiv aus.

Ein deutliches Minus gab es auch bei E-Mobilen: 31.714 Neuzulassungen entsprechen einem Minus von 29 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat, der Marktanteil sank auf 14 Prozent. Dabei dürften allerdings auch die zahlreichen auf August vorgezogenen Neuzulassungen eine Rolle spielen. Die Eile war für gewerbliche Kunden nötig, um sich noch für die zum 1. September beendeten Umweltbonus-Förderung zu qualifizieren. Ähnliches gilt bei den Plug-in-Hybriden, deren Zahl auf 15.383 Einheiten schrumpfte. Gemessen am Vorjahresmonat, als noch eine Förderung existierte, entspricht das einem Minus von 46 Prozent.

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