Tanken wieder etwas teurer
Gegenüber der Vorwoche haben sich die Preise an den Zapfsäulen weiter nach oben bewegt. Nach aktueller Auswertung
Land Rover denkt schon an morgen und bietet für eine kleine Gruppe an Fans des urigen Geländeprofis Defender einen Leckerbissen als Sammlerstück an. Für die Edition ,,Marine Blue' holten die Stylisten eine einstmals beliebte Lackierung aus dem Archiv.
Land Rover legt ein Sondermodell des Defender auf Foto: Land Rover
In den letzten Kriegstagen 1945 rollte die Vorhut der britischen Armee auf den Gleisen des Hindenburg-Damms in Richtung Sylt und besetzte ohne Gegenwehr den Nordzipfel des sterbenden Reichs. Natürlich waren die Eroberer nicht im englischen Land Rover unterwegs, der erschien erst drei Jahre später. Die Briten saßen in amerikanischen Geländewagen mit Namen Willys MB, die aber damals schon ,,Jeep" genannt wurden. Dessen Unterbau war dann auch der Genspender für den ersten Land Rover.
In diesem Sommer dann wieder eine Art Eroberung, diesmal ohne US-Hilfe, dafür mit einem besonderen Modell des heutigen Land Rover Defender, friedlich, freundschaftlich und mit dem Hauch von Glamour, der das Eiland überall umweht. Dabei passen Deutschlands Ferieninsel Nummer 1 und die Geländewagen nicht wirklich zusammen. Es gibt kaum Steigungen, schon gar kein wildes Gelände. Die Natur darf mit Rücksicht auf den Naturschutz nirgendwo berührt werden. Trotzdem ist gefühlt die Hälfte aller Autos, die in Westerland vom doppelstöckigen Güterwagen rollen, ein SUV oder eben ein dicker Geländewagen von Art der Mercedes G-Klasse.
Alles kein Wunder, schließlich gilt Sylt als Mekka der Schönen und der Reichen. Vor allem Letztere hat Land Rover im Blick, lädt sie in ein spezielles Camp zwischen den Dünen an Buhne 16 ein, das aber nur per Fuß erreicht werden kann. Es ist der Startpunkt für eine Reihe von Aktivitäten rund um die Insel, die die Briten für die deutschen Urlauber organisiert haben. Vielleicht haben die Badegäste mit gut gefüllter Reisekasse ja bei Currywurst oder Flammkuchen die Muße, einen Blick auf ein eher dezent geparktes Auto übrig. Es ist unschwer als der kastige Land Rover Defender mit Reserverad auf der Hecktür erkennbar, der seit gut zwei Jahren auch von Deutschland erfolgreich viele Euros ins Brexit-Land transferiert.
Das Exponat ist aber nur dann als Neuheit zu erkennen, wenn auf die Farbe geachtet wird. Ein zartes Hellblau unterhalb des weißen Daches, das gleichzeitig als Lastenträger für ein Surfbrett dient, die fest montierte Box an der rechten Seite ist für die Neopren-Anzüge der Wellenreiter bestimmt. Auch für die, die sich mit ihrem Sportgerät dank eines Fallschirms in die Luft heben lassen, um dann zwischendurch immer wieder akrobatisch auf dem Wasser zu landen. Land Rover ist Namenspartner des ,,Defender Kitesurf World Cup", der Ende August die Weltelite dieses Sports auf die Insel lockt.
Eine ideale Zielgruppe also für den Alleskönner und eben auch für das Premieren-Modell, das Defender 90 Marine Blue Edition genannt wird. Diese Farbe gab es bereits zwischen bis in die 70er-Jahre, geriet dann aber in Vergessenheit. Jetzt wurde sie im exakt gleichen Farbton neu gemischt und steht wieder zur Wahl. Allerdings nur für 25 deutsche Kunden, die bereit sind, für ihr künftiges Sammlerstück 99.800 Euro zu bezahlen, dafür aber den 4,32 Meter langen Zweitürer in Topausstattung erhalten. Als Beweis für die Echtheit der Historie lieferte Land Rover gleich mit, brachte einen Oldtimer aus den 50er-Jahren mit an die Küste, der diese Original-Lackierung trägt.
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