Tanken wieder etwas teurer
Gegenüber der Vorwoche haben sich die Preise an den Zapfsäulen weiter nach oben bewegt. Nach aktueller Auswertung
Nur weil die Bahn nicht fährt, kann nicht jeder seine geplante Reise einfach verschieben. Gut, dass es Ausweich-Verkehrsmittel gibt.
Für 50 Stunden soll in Deutschland bald keine Fernverkehrsbahn mehr fahren - die Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) hat einen mehrtägigen Warnstreik angekündigt. Wer nicht am Gleis auf die wenigen fahrenden Züge warten will, findet in Fernbus, Mitfahrzentrale und Mietwagen funktionierende Alternativen. Eine Übersicht.
Fernbus: Der große Fernbus-Boom ist zwar mittlerweile vorbei. Doch immer noch gibt es vor allem zwischen Metropolregionen zahlreiche Linien. Die Betreiber haben inzwischen Erfahrung mit Bahnstreiks und setzen auf gefragten Strecken daher kurzfristig mehrere Busse oder doppelstöckige Modelle ein. Zudem sind die Busse häufig günstiger als die Bahn; die Preise für eine einfache Fahrt beginnen bei rund 5 Euro. Allerdings dürfte wegen des Streiks die Nachfrage nach Tickets stark ansteigen und die Verfügbarkeit abnehmen. Ein Umstand, den man auch bei anderen Bahn-Alternativen bedenken sollte. Wer sich früh kümmert, hat eine bessere Chance.
Mitfahrgelegenheit: Einen Autobesitzer mit ähnlichen Zielvorstellungen zu finden, war nie so einfach wie heute. Dank zahlreicher Apps und Internetseiten ist der passende Anbieter mit wenigen Klicks ermittelt. Suchen lässt sich entweder bei einem der großen Online-Portale oder über den privaten Social-Media-Kanal. Die Kosten sind in der Regel überschaubar, viele private Anbieter interessiert vor allem Gesellschaft und ein Beitrag zu den Spritkosten. Wer als Mitfahrer wählerisch ist, kann bei vielen Portalen auch die Anbieter filtern - etwa nach Geschlecht oder Nikotinkonsum.
Mietwagen: Die Autoverleiher haben ihre Flotten angesichts des Bahnstreiks bereits aufgestockt. Trotzdem empfiehlt sich eine Reservierung per Telefon oder Internet. Wer unangemeldet am Schalter erscheint, kann vor allem in Bahnhofsnähe Pech haben. Auch hier empfiehlt sich die Suche über ein Vergleichsportal.
Carsharing: Auch das Teilzeitauto eignet sich als Bahnalternative - vor allem aber für kürzere Strecken. Anders als etwa Mietwagen können die Fahrzeuge in der Regel nicht am Zielort zurückgegeben, sondern müssen wieder am Start abgestellt werden. Dadurch entstehen bei längerer Nutzung hohe Kosten. Auch für Carsharing-Angebote gibt es Übersichtsportale. Weil in den meisten Städten aber höchstens einer der Anbieter vertreten ist, dürften in der Regel deren Webseiten und Portale der bessere Anlaufpunkt sein.
Flüge: Immer eine Alternative zur Bahn ist die Reise mit dem Flugzeug. Vor allem bei kurzfristigen Buchungen dürfte diese Möglichkeit aber die kostspieligste sein. Bedacht werden muss dabei auch, dass es am Zielort Einschränkungen beim Bahnverkehr geben könnte. Wer etwa vom Münchner Flughafen in die Innenstadt will, sollte Zeit und das nötige Taxi-Kleingeld mitbringen.
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