Markt & Statistik

Produktion und Export sind im Juli gestiegen

Produktion und Export sind im Juli gestiegen
Produktion bei Audi in Ingolstadt. Foto: Autoren-Union Mobilität/Audi

Parallel zur sinkenden Nachfrage nach Neuwagen sind auch die inländischen Auftragseingänge in der deutschen Automobilindustrie zurückgegangen. Wie der Branchenverband VDA meldet, lagen die Bestellungen im Juli 32 Prozent unter dem Vorjahresmonat. Seit Jahresbeginn gingen damit ein Prozent weniger Aufträge ein als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Der ausländische Auftragseingang legte hingegen erstmals seit Juni vergangenen Jahres zu. Hier ist ein Plus von drei Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat zu verzeichnen. Im bisherigen Jahresverlauf gingen bei den deutschen Herstellern aber insgesamt zwölf Prozent weniger Aufträge von Kunden aus dem Ausland ein.

Die Pkw-Produktion in Deutschland ist im Juli den dritten Monat in Folge gestiegen: Die deutschen Hersteller fertigten 263.400 Pkw (plus sieben Prozent). Seit Jahresbeginn wurden nach Angaben des Verbands der Automobilindustrie 1,9 Millionen Pkw in Deutschland produziert. Das sind zwei Prozent weniger als in den ersten sieben Monaten des Vorjahres. Gegenüber dem Vor-Corona-Jahr liegt das Produktionsniveau 32 Prozent niedriger.

Mit 209.600 Ausfuhren lag der Export im Juli 18 Prozent über dem schwachen Vorjahresniveau. Im Jahresverlauf wurden knapp 1,5 Millionen Neuwagen ins Ausland geliefert (-3 %). Das Vor-Corona-Niveau des Jahres 2019 wurde um 31 Prozent unterschritten. (aum)


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