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Volvo wirbt für saubere Energie

Ein E-Auto ist nur so nachhaltig wie der Strom, mit dem es gebaut wird und den es verbraucht. Um das mögliche Potenzial voll auszuschöpfen, fordert Volvo Cars mehr Investitionen in grüne und saubere Energie. Zur UN-Klimakonferenz 'COP26' im schottischen Glasgow (bis 12. November 2021) wirbt der schwedische Autohersteller bei den Staats- und Regierungschefs sowie den Energieversorgern mit Nachdruck für besseren Klimaschutz.


Ein E-Auto ist nur so nachhaltig wie der Strom, mit dem es gebaut wird und den es verbraucht. Um das mögliche Potenzial voll auszuschöpfen, fordert Volvo Cars mehr Investitionen in grüne und saubere Energie. Zur UN-Klimakonferenz "COP26" im schottischen Glasgow (bis 12. November 2021) wirbt der schwedische Autohersteller bei den Staats- und Regierungschefs sowie den Energieversorgern mit Nachdruck für besseren Klimaschutz.

Parallel dazu geht Volvo in diesem Bereich mit gutem Beispiel voran: Das Unternehmen verfolge einen der ehrgeizigsten Elektrifizierungspläne in der Automobilbranche und werde ab 2030 ausschließlich Elektroautos anbieten, heißt es aus Schweden. Auf dem Weg zum klimaneutralen Unternehmen bis 2040 strebt Volvo auch die kontinuierliche Senkung des CO2-Ausstoßes im gesamten Geschäftsbetrieb an.

Um das volle Einsparpotenzial auszuschöpfen, sind die Autobauer auf die Unterstützung der Regierungen und des Energiesektors angewiesen. Beispielhaft sichtbar wird das an der jetzt veröffentlichten Ökobilanz des Volvo C40 Recharge Pure Electric. Sie zeigt, wie sich die Verfügbarkeit grüner, sauberer Energie in der Produktion und beim Aufladen vollelektrischer Fahrzeuge entscheidend auf die CO2-Bilanz auswirkt. Wird das Crossover-Modell etwa mit Wind- oder anderer regenerativer Energie geladen, ist der CO2-Fußabdruck des Fahrzeugs nicht einmal halb so groß wie der eines Volvo XC40 mit Verbrennungsmotor, so die Berechnungen. Kommt der Ladestrom dagegen aus fossilen Brennstoffen, verringert sich der Unterschied deutlich.

Der C40 Recharge Pure Electric weist über den gesamten Lebenszyklus einen CO2-Fußabdruck von rund 27 Tonnen auf, wenn der Ladestrom nur aus sauberen Energiequellen kommt. Nutzt der Fahrzeughalter dagegen den durchschnittlichen globalen Energiemix, bei dem Strom zu etwa 60 Prozent aus fossilen Brennstoffen erzeugt wird, steigen die Emissionen auf bis zu 50 Tonnen. Damit verkleinert sich der Abstand zu konventionell angetriebenen Fahrzeugen deutlich, der Volvo XC40 mit Verbrennungsmotor beispielsweise liegt über den Lebenszyklus bei 59 Tonnen CO2.

Und auch in der Fahrzeugfertigung beeinflusst grüne Energie maßgeblich die CO2-Bilanz: Der C40 Recharge Pure Electric weist in der Produktion rund 70 Prozent höhere Emissionen auf als ein XC40 mit Benzinmotor. Der Grund: die CO2-intensive Herstellung von Batterie und Stahl sowie der höhere Aluminiumanteil.

Um dem entgegenzuwirken, forscht Volvo Cars mit dem schwedischen Stahlhersteller SSAB an der Entwicklung fossilfreien Stahls. Und gemeinsam mit Northvolt sollen Batterien mit 100 Prozent erneuerbarer Energie hergestellt werden.

Das ehrgeizige Ziel: Über den kompletten Lebenszyklus hinweg will das Unternehmen den CO2-Fußabdruck eines durchschnittlichen Fahrzeugs bis 2025 um 40 Prozent gegenüber 2018 senken. Hierzu sollen auch CO2-Einsparungen von 25 Prozent in der Lieferkette beitragen.

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