Test Ssangyong Rexton: Der zieht ordentlich was weg

7Test Ssangyong Rexton: Der zieht ordentlich was weg
Ssangyong Rexton. Foto: Auto-Medienportal.Net/Ute Kernbach

Ssangyong hat sein Flaggschiff Rexton technisch und optisch zum neuen Modelljahr erneuert. Ab sofort steht der geliftete Geländegänger, der jetzt immer mit zuschaltbarem Allradantrieb mit Sperrdiferenzial und Acht-Gang-Automatik daherkommt, zu Preisen ab 42.990 Euro bei den deutschen Händlern.

Das SUV, das weiterhin als Fünf- oder Siebensitzer (Aufpreis 900 Euro) erhältlich ist bekommt eine erweiterte Ausstattung und mehr Sicherheitsfeatures. Optisch kommt der Rexton mit neuem, markanten Gesicht, großem rautenförmigen Kühlergrill und neu geformten LED-Scheinwerfern daher. Das verleiht dem Wagen einen kraftvollen Auftritt. Im klar gegliederten Innenraum fällt der Blick zunächst auf das neue Vier-Speichen-Lenkrad, das unten abgeflacht ist und gut in der Hand liegt. Es gibt digitale Instrumente und einen 12,3-Zoll-Monitor mit Rundumsicht-Option. Die Verarbeitungsqualität lässt keine Ungenauigkeiten erkennen und die Materialien wirken hochwertiger als beim Vorgänger.

Für den Vortrieb steht der bereits bekannte 2,2-Liter-Turbodiesel mit Direkteinspritzung parat. Der modifizierte Vierzylinder leistet jetzt 202 PS, das sind immerhin 21 PS mehr als vorher. Beim Drehmoment packte Ssangyon 41 Newtonmeter drauf. Die maximal 441Nm liegen zwischen 1600 und 2600 Umdrehungen in der Minute an.

Bei einer ersten Ausfahrt mit dem Rexton in der Sapphire-Version (ab 52.990 Euro) gefiel der Allradler durch seine sicheren Fahreigenschaften und gute Traktion. Der 4,85 Meter lange und 1,96 breite Koreaner bietet dank seines Radstands von 2,87 Metern rundum großzügige Platzverhältnisse. Mit seiner maximalen Anhängelast von 3.500 Kilo (gebremst) zeigt sich der Koreaner auch als gutes Zugfahrzeug. Da passen der neue Anhängerassistent, der das Aufschaukeln des Anhängers verhindern soll, sowie die elektrisch unterstützte Servolenkung gut ins Bild.

Bezüglich Fahrdynamik, Komfort und Handling ist der Rexton ein angenehmes Auto mit präziser Lenkung. Die neue Automatik schaltet sanft. Der rund 2,2 Tonnen schwere Koreaner erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 184 km/h und konsumiert laut Datenblatt im Schnitt 8,2 Liter Diesel auf 100 Kilometer (WLTP). Unser Testverbrauch lag mit 8,6 Litern etwas höher.

Wie bereits erwähnt ist der Rexton nur noch in Kombination mit zuschaltbarem Allradantrieb mit Sperrdifferenzial und neuer Achtstufen-Automatik mit Shift by Wire-Technik erhältlich, die serienmäßig an Bord sind. Zur Serienausstattung in allen drei Ausstattungsversionen gehören unter anderem ein Notbremssystem mit Frontkollisionswarner, Sicherheitsabstands- und Spurverlass-Warner und Verkehrsschilderkennung. In den höheren Versionen sind unter anderem ein aktiver Auspark- und Totwinkel-Assistent und ein Ausstiegswarner Standard.

Für dieses Jahr erwartet der Importeur noch rund 500 Rexton-Verkäufe. (ampnet/uk)

Daten Ssangyong Rexton 2,2l e-XDi 220

Länge x Breite x Höhe (m): 4,85 x 1,96 x 1,83
Radstand (m): 2,87
Motor: 4-Zyl.-Turbodiesel, 2157 ccm
Leistung: 149 kW / 202 PS bei 3800 U/min
Max. Drehmoment: 441 Nm bei 1600-2600 U/min
Höchstgeschwindigkeit: 184 km/h
Beschleunigung 0 auf 100 km/h: k.A..
WLTP-Durchschnittsverbrauch: 8,2 Liter
Effizienzklasse: C
CO2-Emissionen (WLTP): 214 g/km (Euro 6d)
Leergewicht / zul. Gesamtgewicht: min. 2145 kg / max. 2800 kg
Kofferraumvolumen: 820-1977 Liter (5-Sitzer)
Bodenfreiheit: 22,4 cm
Max. Anhängelast: 3500 kg
Wendekreis: 11,0 m
Bereifung: 235/70 R17
Wartungsintervall: 20.000 km/12 Monate
Basispreis: 42.990 Euro

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