Brennstoffzellenbus von Toyota - Auch Tokio pendelt schadstofffrei

Toyota setzt als erster Autohersteller konsequent auf die Brennstoffzelle. Nicht nur beim Pkw.

Einen zweiten Praxistest hat der Brennstoffzellenbus von Toyota absolviert. Nach der Erprobung am Firmensitz Toyota City fuhr der Bus nun in Tokio im Linienbetrieb. Für den Antrieb sorgen zwei 110 kW/150 PS starke Elektromotoren, die von einer Brennstoffzelle mit Strom versorgt werden. Als Energieträger dient Wasserstoff, der in acht 480-Liter-Tanks mitgeführt wird. Der gemeinsam mit der Konzerntochter Hino entwickelte Bus verfügt über 26 Sitz- und 50 Stehplätze.

Anders als beim Brennstoffzellen-Pkw Mirai, der Ende des Jahres auch in Deutschland auf den Markt kommt, ist Toyota bei Bussen mit der emissionsfreien Antriebstechnik kein Pionier. Daimler etwa baut seit 2002 in Kleinserie Wasserstoffversionen des Mercedes Citaro, die unter anderem in Stuttgart und Hamburg im Einsatz sind. Im Vergleich mit Pkw sind Busse deutlich besser für den Einsatz von Brennstoffzellen geeignet. Platzbedarf und Kosten spielen eine geringere Rolle, zudem sind sie nicht auf ein Tankstellennetz angewiesen, sondern können zentral am Betriebshof des Betreibers getankt werden.

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