Nutzfahrzeugwochen bei Peugeot
Bei Peugeot starten am 15. September die „Nutzfahrzeugwochen“, bei denen Kunden von einer Null-Prozent-Finanzierung
Dass in Europa im Gegensatz zu den USA alle Lkw eine platte Nase haben, hängt mit strengen Zulassungsregularien zusammen. Die sollen nun entschärft werden - im Dienste von Umwelt und Sicherheit.
Lkw könnten in Zukunft aerodynamischer und damit sparsamer werden. Das Europäische Parlament hat nun eine neue Richtlinie verabschiedet, die die bisherigen strengen Beschränkungen bei Länge und Gewicht aufhebt. Auch die Verkehrssicherheit soll profitieren.
Bisher erlauben die Zulassungsregularien für Lkw nur die bekannte Kastenform mit einer hoch über dem Motor liegenden Fahrerkabine. Künftig sollen die Designer mehr Freiheiten bekommen, vor allem für stärker abgerundete, strömungsgünstigere Formen. Neben geringerem Kraftstoffverbrauch sollen sich dadurch auch Crashverhalten und die Sicht des Fahrers verbessern. Zudem dürfen Lkw-Anhänger künftig verlängert werden, so dass sie aerodynamische Heckklappen erhalten können. Lkw mit alternativen Antrieben oder Kraftstoffen dürfen zudem künftig bis zu eine Tonne schwerer sein als konventionelle Modelle - wichtig etwa für Hybridbatterien oder Brennstoffzellen.
Die neue Richtlinie muss nun noch formal vom Rat der Europäischen Union verabschiedet werden. 2016 will die EU-Kommission dann genaue Regeln für das künftige Lkw-Design festlegen. Der Verband der Automobilindustrie VDA begrüßt die Pläne, mehrere Mitgliedsunternehmen wie MAN und Daimler hatten bereits entsprechende Lkw-Studien vorgestellt. Bis die Aerodynamik-Lastwagen auf der Straße sind, dürften aber noch einige Jahre vergehen.
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