Straßenverkehr

Darauf müssen Fußgänger achten

Die Zahlen sind weiterhin alarmierend: Laut Angaben des Statistischen Bundesamts starben in Deutschland 2019 insgesamt 417 Fußgänger, die meisten von ihnen innerorts. 6.727 weitere wurden schwer verletzt. Die ARAG-Experten klären auf, was für Fußgänger gilt.

Darauf müssen Fußgänger achten
mid Groß-Gerau - Fußgänger sind dazu verpflichtet, vorhandene Zebrastreifen und Übergänge mit Ampeln zu benutzen. Pixabay.com


Die Zahlen sind weiterhin alarmierend: Laut Angaben des Statistischen Bundesamts starben in Deutschland 2019 insgesamt 417 Fußgänger, die meisten von ihnen innerorts. 6.727 weitere wurden schwer verletzt. Die ARAG-Experten klären auf, was für Fußgänger gilt.

Wenn die Fußgängerampel auf Rot steht, aber weit und breit kein Auto zu sehen ist: Darf man dann trotzdem die Straße überqueren? Nein! Auch Fußgänger können für Rotlichtverstöße bestraft werden. Geht man doch bei Rot über die Straße, kann das ein Bußgeld von mindestens fünf Euro nach sich ziehen.

Wiederholungstäter können auch mit einem Punkt in Flensburg bestraft werden, auch wenn sie (noch) gar keinen Führerschein haben. Sogar ein Fahrverbot könnte in gravierenden Fällen verhängt werden. Sollte der jugendliche Verkehrssünder aufgrund von Verkehrsverstößen als Fußgänger mehrere Punkte in Flensburg gesammelt haben, kann die Führerscheinstelle später dessen Antrag auf die Fahrerlaubnis ablehnen.

Einige fühlen sich besonders schlau und umgehen die Ampel oder den Zebrasteifen, indem sie die Straße an einer anderen Stelle überqueren. Fußgänger sind aber nach Paragraph 25 der Straßenverkehrsordnung (StVO) dazu verpflichtet, vorhandene Zebrastreifen und Übergänge mit Ampeln zu benutzen. Nicht-Beachtung kann ebenfalls ein Bußgeld von bis zu zehn Euro nach sich ziehen.

Seit in einigen Städten oder Stadtteilen eine Maskenpflicht zur Pandemiebekämpfung herrscht, sieht man häufiger Fußgänger mit beschlagener Brille herumlaufen. Wer dadurch einen Unfall verursacht, der haftet. Gut, wenn der Verursacher dann eine private Haftpflichtversicherung hat. Sie springt für die Schäden Dritter ein, die fahrlässig herbeigeführt wurden, wobei auch hier ein Mitverschulden möglich ist. Geschieht der Unfall auf dem Weg von oder zur Arbeit, springt die gesetzliche Unfallversicherung ein.

Kinder wiederum sind im Straßenverkehr eine besonders gefährdete Gruppe. Die Experten raten Eltern, sich aktiv mit ihrem Nachwuchs über das Thema Verkehrssicherheit auszutauschen.

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