Piech Automotive

Piëch Automotive baut die ersten Prototypen

26Piëch Automotive baut die ersten Prototypen
Michael Müller. Foto: Auto-Medienportal.Net/Piech Automotive

Mit dem Einfrieren des Designs für den Elektro-Sportwagen und dem Betrieb der ersten Prototypen stellt sich das Elektroautomobil-Startup Piëch Automotive AG in der Schweiz neu auf. Dazu gehört die Verpflichtung von Entwicklungs- und Produktionspartnern, der Bau eines Engineering Campus in Memmingen und eine neue Führungsmannschaft, mit Matthias Müller als Präsident, dem ehemaligen Vorstandsvorsitzenden von Porsche und Volkswagen.


,,Die Mission der beiden Gründer hat mich spontan begeistert, weil sie konsequenter und visionärer ist als alle neuen Ansätze, die mir während meiner Tätigkeit in der Automobilbranche begegnet sind", erklärt Müller die Übernahme der Funktion als Aufsichtsratsvorsitzender. ,,Dieser Ansatz verdient jeden Einsatz." Die Unternehmensgründer Toni Piëch und Rea Stark, die mit ihrer Studie auf dem Automobilsalon in Genf 2019 für Furore sorgten, sehen Müllers Engagement als Teil einer Kompetenzoffensive in ihrem Management.

Gleich zwei CEO sollen den Start beschleunigen. Klaus Schmidt, seit vier Jahren bereits als Chief Technology Officer für das Fahrzeugkonzept verantwortlich, ist für alle technischen Bereiche zuständig. Andreas Henke fungiert daneben als Chief Marketing Officer mit Verantwortung für Strategie, Marke, Kundenbeziehungen, Finanzen und Personal. Henke war zuletzt im High-End-Markt von Porsche und Burmester unterwegs. Als Spezialisten für den Aufbau des Verkaufs konnte das Unternehmen zusätzlich Jochen Rudat, den ehemaligen Tesla-Vertriebschef für Europa, gewinnen.

Das modulare Fahrzeugkonzept der Piëch Automotive, das zahlreiche Karosserievarianten, Antriebsarten sowie fortwährend mögliche Upgrades in Hard- und Software erlaubt, verfolgt neue Wege der Ressourcenschonung. Zum Start des ersten von drei bisher geplanten Fahrzeugkonzepten, des zweisitzigen Elektrosportwagens, plant das Unternehmen Ende 2022 seine neue Batterie- und Ladetechnologie in Serie einzuführen. Sie erlaubt 80 Prozent der Kapazität für 400 Kilometer Reichweite in unter fünf Minuten nachzuladen. (ampnet/Sm)


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