MV Agusta mit Fliehkraftkupplung - Extrem-Bikes mit Komfort-Attitüde

MV Agusta erspart auch Fahrern seiner Supersport-Modelle künftig das Kuppeln. Dafür werden die Maschinen etwas schwerer.  

MV Agusta mit Fliehkraftkupplung  - Extrem-Bikes mit Komfort-Attitüde
Der italienische Hersteller MV Agusta setzt sein SCS genanntes System aus Quickshifter und Fliehkraftkupplung, jetzt in den zwei supersportlichen Modellen Brutale 800 RR und Dragster 800 RR ein Foto: MV Agusta

Der italienische Hersteller MV Agusta setzt sein SCS genanntes System aus Quickshifter und Fliehkraftkupplung, jetzt in zwei supersportlichen Modellen ein. Sowohl die Brutale 800 RR wie auch die noch extremere Dragster 800 RR, beide ausgerüstet mit einem 103 kW/140 PS starken 800 Kubik-Dreizylinder-Motor, bedürfen in der SCS-Version beim Gangwechsel künftig nicht mehr der manuellen Kupplungsbetätigung.  
SCS steht für ,,Smart Clutch System"; erstmals vorgestellt wurde das zusammen mit dem US-Hersteller Rekluse entwickelte System im Sommer 2018. Seither wird es im Modell Turismo Veloce 800 Lusso SCS installiert. Wie bei der Turismo Veloce summiert sich der Gewichtsunterschied zwischen der normalen Kupplung und der SCS-Einheit auch bei Dragster und Brutale auf lediglich 36 Gramm; dazu addiert sich jedoch ein zweiter Bremshebel, der eine aufs Hinterrad wirkende Feststellbremse betätigt.  
Die Fliehkraftkupplung sorgt dafür, dass beim stehenden Motor niemals ein Kraftschluss besteht. Die Brutale 800 RR SCS ist für 16.890 Euro zu haben, die Dragster 800 RR SCS steht mit 19.390 Euro in der Preisliste. Damit erfordern beide Modelle gegenüber dem konventionell geschalteten Parallelmodell eine Zuzahlung von 1.000 Euro. 

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