Michael Frieß übernimmt in Bremen

2Michael Frieß übernimmt in Bremen
Michael Frieß. Foto: Auto-Medienportal.Net/Daimler

Michael Frieß (53), Leiter der Produktionsplanung für S-, E- und C-Klasse, wird zum 1. April Standortverantwortlicher und Produktionsleiter des Mercedes-Benz-Werks Bremen. Er ist Nachfolger von Markus Keicher, der als Standort- und Produktionsleiter in das Transporterwerk nach Ludwigsfelde wechselt. Er löst Sebastian Streuff (45) ab, der seit Februar den Transformationsprozess bei Mercedes-Benz Vans verantwortet.

Nach dem Studium in Maschinenbau und Fertigungstechnik an der TU München sowie einem Wirtschaftsingenieur-Studium an der RWTH Aachen trat Michael Frieß im Jahr 1995 im Rahmen der damaligen Internationalen Nachwuchsgruppe in die Daimler AG in Stuttgart ein. Nach vielfältigen Führungsaufgaben, unter anderem als Direktionsassistent der Bremer Werkleitung sowie in diversen Funktionen in Montage, Karosseriefertigung und Lackierung am Standort Bremen, übernahm Michael Frieß 2008 in Sindelfingen die Projektleitung für den Aufbau des neuen Produktionswerks in Kecskemét (Ungarn). Zwei Jahre später kehrte er nach Bremen zurück und leitete dort zuletzt die Montage der C-Klasse und des GLC, bevor er 2014 in seine aktuelle Funktion mit Abteilungen in Sindelfingen, Bremen und East London (Südafrika) wechselte.

Markus Keicher (51) war seit September 2018 Standortverantwortlicher in Bremen. Zuvor hatte er verschiedene Führungs- und Projektaufgaben in der Pkw-Produktion, der Instandhaltung, dem Technischen Service und der Produktionsplanung an mehreren Standorten inne. Unter anderem verantwortete er von 2011 bis 2017 im Joint Venture ,,Beijing Benz Automotive Co Ltd." (BBAC) in Peking den Aufbau des ersten Motorenwerks von Mercedes-Benz Cars außerhalb Deutschlands. Unmittelbar vor seinem Wechsel nach Bremen leitete Markus Keicher die Motorenproduktion in Untertürkheim und war als Sprecher des weltweiten Produktionsverbundes der Motoren. Nach dem Maschinenbau-Studium an der Universität Stuttgart und anschließender Promotion am Imperial College in London trat er ebenfalls über die damalige Nachwuchsgruppe in die Daimler AG ein. (ampnet/jri)

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