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Die Spritpreise fallen mit steigender Rezessionsangst

Die Spritpreise fallen mit steigender Rezessionsangst
Infografik Spritpreise März 2020. Foto: Auto-Medienportal.Net/ADAC

Die weltweite Coronakrise macht sich weiterhin massiv an den Tankstellen bemerkbar. Laut aktueller Auswertung des Automobilclubs ADAC müssen Autofahrer für einen Liter Super E10 im Bundesmittel 1,234 Euro bezahlen, das sind 3,3 Cent weniger als in der Vorwoche. Diesel verbilligte sich um 1,3 Cent auf durchschnittlich 1,124 Euro je Liter. Damit reduzierte sich die Differenz zwischen beiden Sorten auf nur noch elf Cent, was auch auf die angesichts sinkender Preise derzeit sehr starke Heizölnachfrage zurückzuführen ist.

Ein Barrel der Sorte Brent kostet aktuell rund 27 Dollar, zwei Dollar weniger als vor einer Woche. Seit Jahresbeginn hat Rohöl damit fast 60 Prozent an Wert verloren. Stabilisieren sich die Notierungen auf diesem Niveau, bestehe laut ADAC Potenzial für einen weiteren Rückgang der Kraftstoffpreise.

Auch wenn die Rohölnotierungen die Kraftstoffpreise wegen der Energiesteuer und anderer Komponenten nicht allein beeinflussten, sei die Vergünstigung am Rohölmarkt noch nicht in vollem Umfang bei den Verbrauchern angekommen. Dies geschehe laut dem Automobilclub erst dann, wenn der Wettbewerbsdruck auf dem Kraftstoffmarkt dies erzwinge. (ampnet/deg)

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