Elektroautos: Ohne weitere Anreize geht es nicht

Trotz aller Bemühungen der Politik und der Industrie kommt die Elektromobilität in Deutschland immer noch nicht so richtig voran. Der Umstieg auf batterieelektrisch betriebene Pkws müsse durch zusätzliche Anreize attraktiver gemacht werden, fordert jetzt der ACE, Deutschlands zweitgrößter Autoclub.

Elektroautos: Ohne weitere Anreize geht es nicht
mid Groß-Gerau - Die Ladestruktur in Deutschland lässt noch immer zu wünschen übrig. Rudolf Huber / mid


Trotz aller Bemühungen der Politik und der Industrie kommt die Elektromobilität in Deutschland immer noch nicht so richtig voran. Der Umstieg auf batterieelektrisch betriebene Pkws müsse durch zusätzliche Anreize attraktiver gemacht werden, fordert jetzt der ACE, Deutschlands zweitgrößter Autoclub.

Die Experten fordern, "echte" E-Pkw in den Fokus von Fördermaßnahmen zu rücken. Kein Wunder: In der Neuwagen-Zulassungsstatistik für den Monat Februar 2020 liegen die vollelektrisch betriebenen Pkw trotz deutlichem Zuwachs weiter hinter Plug-in-Hybrid-Lösungen (PHEV) und Pkw mit Verbrennungsmotoren hinterher.

"Die Zukunft des Pkws gehört rein batteriebetriebenen, wirklich emissionsfreien E-Autos. Diesen Umstieg müssen wir schnell hinbekommen, und dafür braucht es zusätzliche Anreize, sagt Stefan Heimlich, Vorsitzender des ACE.

Folgende Punkte schlagen die Experten vor:
1. Erhöhung der Förderung auf 8.000 Euro bis zu einem Kaufpreis von 40.000 Euro.
2. Zügige Umsetzung der erforderlichen Änderungen im Wohnungseigentümergesetzes, um Ladesäulen für Wohnungseigentümer und -mieter in Mehrparteienhäusern einfacher und unbürokratischer installieren zu können.
3. Die Einführung eines transparenten, einheitlichen Bezahlsystems an öffentlichen Ladesäulen.

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