Präsidentin

Hildegard Müller wird VDA-Präsidentin

2Hildegard Müller wird VDA-Präsidentin
Hildegard Müller. Foto: Auto-Medienportal.Net/VDA

Der Vorstand des Verbandes der Automobilindustrie (VDA) hat einstimmig Hildegard Müller zur neuen VDA-Präsidentin gewählt. Sie wird ihr Amt zum 1. Februar antreten und folgt auf Bernhard Mattes, der sein Amt, wie angekündigt, zum Jahresende 2019 aufgibt.

Hildegard Müller war bis zum Oktober 2019 im Holdingvorstand des Energieversorgers Innogy für den Bereich Netz und Infrastruktur verantwortlich. Die künftige Verbandspräsidentin, deren Wahl auch für das sich wandelnde Branchenumfeld steht, war von 2002 bis 2008 Mitglied des Deutschen Bundestages, seit 2005 darüber hinaus Staatsministerin bei der Bundeskanzlerin. Von 2008 bis 2016 war sie Hauptgeschäftsführerin des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW), danach wechselte sie zur Innogy SE. Dort hat sie in den folgenden Jahren insbesondere den Ausbau und die Digitalisierung der Netze sowie den Aufbau einer E-Mobilitäts-Ladeinfrastruktur vorangetrieben.

Müller ist die zweite Frau an der Spitze des VDA. Erika Emmerich, langjährige KBA-Präsidentin, leitete den Verband von 1989 bis 1996.

VDA-Vizepräsident Ola Källenius, Vorstandsvorsitzender von Daimler, und VDA-Vorstand Arndt Kirchhoff, Chef der Kirchhoff Automotive Holding, dankten dem scheidenden Präsidenten: ,,Bernhard Mattes hat den VDA in schwieriger Zeit übernommen und mit viel Engagement die Modernisierung des Verbandes vorangetrieben. Für seine geleistete Arbeit danken wir ihm herzlich. Wir freuen uns, dass er dem VDA verbunden bleibt." (ampnet/jri)

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