Yamaha MT-03 - Ein Raubtier - zumindest äußerlich

Das kleinste Modell der MT-Baureihe gleicht sich äußerlich den aggressiv gestylten größeren Schwestermodellen an.

2Yamaha MT-03  - Ein Raubtier - zumindest äußerlich
Das kleinste Modell der MT-Baureihe gleicht sich äußerlich den aggressiv gestylten größeren Schwestermodellen an Foto: Yamaha

Die beiden Buchstaben MT stehen bei Yamaha für ,,Master of Torque"; auf Deutsch könnte man ,,Drehmoment-Boss" dazu sagen. In der Tat war jedes der Triebwerke - es gibt sie mittlerweile mit Hubräumen von 125 bis 1.000 Kubikzentimeter - bei seiner Präsentation ein ausgesprochen kräftiger Vertreter seiner Zunft, egal ob mit zwei, drei oder vier Zylindern. Während die MT-07, MT-09 und MT-10 mittlerweile allesamt raubtierhaft gezeichnet wurden, wirkte die kleine MT-03 mit 321 Kubikzentimeter großem Twin (31 kW/42 PS) ziemlich konventionell. Das ändert sich zum Modelljahr 2020, und zwar gründlich.

Die neueste Auflage, die ab Dezember in drei Farben zum Preis ab 5.500 Euro in den Handel kommt, sieht schon im Stand so aus, als würde sie beim Losfahren den Asphalt pulverisieren. Die Front wurde mit zwei schräg angeordneten Positionsleuchten und mittigem LED-Scheinwerfer gestaltet, dazu kommen ein neues, wuchtigeres Tank-Design sowie zierliche LED-Blinker. Während der Motor unverändert bleibt, gibt es am Fahrwerk erhebliche Änderungen: So wird das Vorderrad künftig von einer 3,7 Zentimeter starken USD-Gabel geführt, während eine verlängerte Schwinge mit neuen Federelementen das Hinterrad im Zaum hält. Ergänzt wird das Update durch neue LCD-Instrumente sowie eine überarbeitete Ergonomie.

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