Wenn Autofahrer bei Rotlicht schwarzsehen

Schon ABC-Schützen kennen die Farbenlehrer aus der lauten und hektischen Verkehrswelt. Bei Grün geht es voran, bei Rot muss an der Ampel angehalten werden. Klingt eigentlich ganz einleuchtend. Doch es gibt auch Sonderfälle, beispielsweise, wenn eine Ampel nicht mehr richtig funktioniert. Und da sehen viele Autofahrer schwarz.

Wenn Autofahrer bei Rotlicht schwarzsehen
mid Groß-Gerau - Grundsätzlich sollten Autofahrer genügend Geduld aufbringen, um festzustellen, ob es sich um eine besonders lange Rotphase oder einen technischen Defekt handelt. Ramdlon / pixabay.com


Schon ABC-Schützen kennen die Farbenlehrer aus der lauten und hektischen Verkehrswelt. Bei Grün geht es voran, bei Rot muss an der Ampel angehalten werden. Klingt eigentlich ganz einleuchtend. Doch es gibt auch Sonderfälle, beispielsweise, wenn eine Ampel nicht mehr richtig funktioniert. Und da sehen viele Autofahrer dann schwarz.

Denn wie lange Autofahrer an einer scheinbar defekten, dauerroten Ampel ausharren müssen, bevor sie weiterfahren dürfen, lässt sich pauschal nicht beantworten, weil es von den jeweiligen Umständen abhängt. Grundsätzlich sollten Autofahrer jedoch genügend Geduld aufbringen, um eindeutig feststellen zu können, ob es sich um eine besonders lange Rotphase oder einen technischen Defekt handelt.

Um dies mit einiger Sicherheit sagen zu können, raten die ARAG-Experten, etwa zwei normale Ampelschaltungen oder fünf Minuten abzuwarten. Danach kann davon ausgegangen werden, dass die Ampelanlage nicht in Ordnung ist.

Doch Vorsicht: Dauerrot auf der eigenen Seite kann eine dauerhafte Grünphase auf der anderen Seite bedeuten. Aus diesem Grund sollten Autofahrer besonders vorsichtig in die Kreuzung einfahren, um eine Gefährdung zu vermeiden. Kommt es dabei zu einem Unfall, ist der Rotfahrer in der Haftung - defekte Ampel hin oder her, betonen die ARAG-Experten.

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