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Rückreisewelle belastet Fernstraßen

Rückreisewelle belastet Fernstraßen
Infografik: Stausituation auf Deutschlands Fernstraßen September 2019. Foto: Auto-Medienportal.Net/ADAC

Die Verkehrssituation auf Deutschlands Autobahnen ist laut jüngster ADAC-Prognose auch an diesem Wochenende nicht entspannt. Vor allem im Süden müssen Reisende mehr Fahrzeit einplanen. In Baden-Württemberg und Bayern enden jetzt die Sommerferien. Gleichzeitig sind vor allem bei schönem Wetter etliche Späturlauber, Wochenendausflügler und Bergwanderer unterwegs.

Zusätzlich drohen deutschlandweit besonders am Freitagnachmittag auf allen deutschen Autobahnen rund um die Ballungszentren und an Baustellen Verzögerungen, denn die Herbst-Baustellentätigkeit hat bereits vielerorts begonnen.

Die besonders belasteten Fernstraßen (beide Richtungen) sind die Fernstraßen zur und von der Nord- und Ostsee, die A 3 Passau - Nürnberg - Frankfurt - Köln, die A 5 Basel - Karlsruhe - Hattenbacher Dreieck, die A 6 Mannheim - Heilbronn - Nürnberg, die A 7 Füssen/Reutte - Würzburg - Hannover, die A 8 Salzburg - München - Stuttgart, die A 9 München - Nürnberg - Berlin, die A 61 Ludwigshafen - Koblenz - Mönchengladbach, die A 81 Singen - Stuttgart, die A 93 Inntaldreieck - Kufstein, die A 95/B 2 München - Garmisch-Partenkirchen, die A 96 München - Lindau und die A 99 Umfahrung München.

An den drei Autobahnübergängen Suben (A 3 Linz - Passau), Walserberg (A 8 Salzburg - München) und Kiefersfelden (A 93 Kufstein - Rosenheim) müssen sich Autofahrer auf Wartezeiten von bis zu einer Stunde einstellen. Ausgelastet sind auch die Fernstraßen im benachbarten Ausland. Neben den süddeutschen Urlaubern kehren Autofahrer aus den österreichischen Bundesländern Kärnten, Oberösterreich, Salzburg, Steiermark, Tirol und Vorarlberg aus den Sommerferien heim. Auf den Autobahnen in Richtung Süden werden Späturlauber und Bergwanderer für zeitweise stockenden Verkehr sorgen. Zu den Problemstrecken zählen unter anderem Tauern-, Fernpass-, Brenner-, Karawanken- und Gotthard-Route. Entlang der österreichischen Inntal-, Brenner- und Tauernautobahn ist zudem wegen der Sperre von Ausweichrouten mit erhöhtem Verkehrsaufkommen zu rechnen. (ampnet/deg)

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