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Müdigkeit wird oft unterschätzt

Wer nicht hellwach ist, hat hinterm Volant nichts verloren. Denn müde Autofahrer sind eine Gefahr für sich und andere. Mit der Kampagne 'Vorsicht Sekundenschlaf!' will der Deutsche Verkehrssicherheitsrat (DVR) auf dieses Risiko aufmerksam machen.

Müdigkeit wird oft unterschätzt
mid Groß-Gerau - Wenn die Augen immer kleiner werden und anfangen zu brennen, wird es Zeit für eine Pause. Viele Autofahrer unterschätzen die Gefahr von Müdigkeit hinterm Steuer. DVR


Wer nicht hellwach ist, hat hinterm Volant nichts verloren. Denn müde Autofahrer sind eine Gefahr für sich und andere. Mit der Kampagne "Vorsicht Sekundenschlaf!" will der Deutsche Verkehrssicherheitsrat (DVR) auf dieses Risiko aufmerksam machen.

Müdigkeit kann jeden treffen, und genau das ist das Problem. Laut der offiziellen Verkehrsunfallstatistik gibt es aufgrund von Übermüdung jährlich mehr als 3.000 Verletzte und Tote. Viele Autofahrer überschätzen ihre eigenen Fähigkeiten, machen zu wenig Pausen und nehmen Anzeichen für Müdigkeit nicht ernst.

"Wir empfehlen, bei aufkommender Müdigkeit und spätestens nach zwei Stunden, eine Pause einzulegen und diese mit einem Kurzschlaf von zehn bis 20 Minuten oder alternativ mit Bewegung zur Aktivierung des Kreislaufs zu kombinieren", sagt DVR-Geschäftsführerin Ute Hammer. Auch Kaffee kann helfen, allerdings nicht als Schlafersatz. Der DVR empfiehlt das Getränk vor einem Kurzschlaf, da das Koffein erst nach einer halben Stunde wirke und daher das Aufwachen erleichtere.

Generell gilt: Gegen Müdigkeit hilft nur Schlaf. Daher sollten Autofahrer vor Fahrtbeginn erholt sein und Sport, schwere Mahlzeiten sowie Alkohol vor dem Schlafengehen vermeiden.

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