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Verstecktes Design im Auto – nicht nur das Äußere zählt

Das Außendesign des Autos ist ohne Frage das was den meisten Leuten zuerst ins Auge fällt. Die Form, die Farbe, die Gestaltung der Scheinwerfer, wie rund oder eckig das Chassis ist, und so weiter. Und so weiter – an Designmöglichkeiten mangelt es nun wahrlich nicht.

Verstecktes Design im Auto – nicht nur das Äußere zählt
@ Free-Photos (CC0-Lizenz)/ pixabay.com

Für Luxusmarken ist das Aussehen fast so wichtig wie die eigentliche Leistung und das Fahrverhalten. Ein Ferrari muss wie ein Ferrari aussehen, ein Aston Martin wie ein Aston Martin, und dabei gleich auch noch so aufmerksamkeitserregend sein, dass am Straßenrand die Blicke am vorbeirasenden Auto hängen bleiben.

Nicht jeder Autokäufer würde zugeben, dass er das Auto im Endeffekt doch hauptsächlich gekauft hat, weil es von außen gut aussieht. Klar wird auf den Motor geachtet und wie gut man drin sitzen kann, aber wenn das potentielle Auto einem vom Außendesign nicht gefällt, wird wahrscheinlich doch ein anderes Modell ausgewählt. Experten sagen voraus, dass der Aufstieg des Elektroautos dies noch extremer machen wird, da Autobauer weniger Unterschiede in einem Elektromotor unterbringen können. Da bleibt noch das Design als Möglichkeit für die verschiedenen Marken sich zu differenzieren.

Trotzdem bleibt aber auch noch eine andere Wahrheit bestehen: nicht alles Design ist von außen zu sehen. Und für die Tauglichkeit und Leistung des Autos ist das unsichtbare Design wichtiger als das Aussehen. So sind zum Beispiel Unmengen an Kabel in jedem Auto verbaut, die im Chassis untergebracht werden müssen. Dies, und die Platzierung anderer Technik im Inneren des Autos wird auch das äußerliche Design beeinflussen, aber Hauptsache ist es im Gehäuse selber alles so clever zu planen, dass Nötiges untergebracht ist und die Leistung des Autos gesichert ist. Außerdem muss das Design sicher sein – was nicht immer einfach mit Leistung und Schönheit zu vereinbaren ist. Zum Beispiel ist die Leistung größer je leichter das Auto ist, da weniger Gewicht angetrieben werden muss. Der Autobauer darf aber trotzdem nicht an Kleinteilen wie Aderendhülsen sparen, die dafür sorgen, dass elektrische Kabel gut isoliert sind, hervorragend leitfähig sind und vor Kurzschlüssen geschützt sind. Die immer komplexere Elektronik, die heutzutage in Autos verbaut wird, vom Navigationsbildschirm zum Stereosystem und der Parkhilfe, verlangt auch immer mehr Platz und Vernetzung hinter dem Armaturenbrett. Das Ganze verlangt Zusammenarbeit von Designern, Technikern und Ingenieuren. Auch die Produktionskosten hängen mit an gutem Design – zu komplizierte Teile brauchen länger und kosten mehr Geld in der Produktion, und alle Teile müssen über das Aussehen hinaus gut zusammenpassen und zusammengebaut werden können. Für das richtig gute Auto müssen halt alle Komponenten aufeinander abgestimmt sein: Form und Funktion.

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