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Der lange Weg zur Künstlichen Intelligenz

Künstliche Intelligenz (KI) hat das Potenzial zu erheblichen Einsparungen, ist in aller Munde und für die Zukunft unverzichtbar. Aber die Umsetzung kommt laut einer aktuellen Studie nur schleppend voran.

Der lange Weg zur Künstlichen Intelligenz
mid Groß-Gerau - Künstliche Intelligenz soll dafür sorgen, dass Autofahren sicherer und komfortabler wird. Continental entwickelt Systeme, die dabei helfen, Fehler zu vermeiden - zum Beispiel durch Ablenkung. Continental


Künstliche Intelligenz (KI) hat das Potenzial zu erheblichen Einsparungen, ist in aller Munde und für die Zukunft unverzichtbar. Aber die Umsetzung kommt laut einer aktuellen Studie nur schleppend voran.

Dabei sind die Möglichkeiten von KI beeindruckend. So konnte etwa Systementwickler und Zulieferer Continental durch eine KI-gestützte Simulation 5.000 Meilen Fahrzeug-Testdaten pro Stunde erzeugen, verglichen mit 6.500 Meilen pro Monat, die zuvor mit echten Testfahrten zurückgelegt wurden. Volkswagen steuert den Fahrzeugabsatz von 250 Automodellen in 120 Ländern mit Hilfe maschinellen Lernens. "Mercedes-Benz testet ein KI-Erkennungssystem für die Paketzustellung, das die Fahrzeugladezeit um 15 Prozent reduzieren kann", so das Capgemini Research Institute.

Trotzdem ist der Anteil der Unternehmen, die KI unternehmensweit einsetzen, in den letzten beiden Jahren von sieben auf zehn Prozent nur leicht gestiegen. "Gesunken ist hingegen die Zahl der Unternehmen, die KI nur vereinzelt einsetzen", so die Experten in ihrer Studie. Der Effekt: Unternehmen verschenken erhebliche Sparpotenziale bei Kosten, Qualität und Produktivität und sie "verpassen die Chance, ihr Betriebsergebnis um bis zu 16 Prozent zu steigern", so ein Capgemini-Sprecher.

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