Autonomes Fahren

Verwundete Soldaten in selbstfahrenden Autos

Jaguar Land Rover lädt verwundete, verletzte und kranke Soldaten ein, auf einigen der kompliziertesten Straßen Großbritanniens einen selbstfahrenden Range Rover Sport zu erleben.

Verwundete Soldaten in selbstfahrenden Autos
mid Groß-Gerau - Für Menschen mit eingeschränkter Mobilität könnte das autonome Fahren ein großer Gewinn sein. Jaguar Land Rover


Jaguar Land Rover lädt verwundete, verletzte und kranke Soldaten ein, auf einigen der kompliziertesten Straßen Großbritanniens einen selbstfahrenden Range Rover Sport zu erleben. Das selbstfahrende Fahrzeug navigiert erfolgreich im Kreisverkehr, an Ampeln, bei Geschwindigkeiten bis zu 80 km/h sowie an Kreuzungen und beim Spurwechsel. Diese Innovationen, die im Rahmen des Autodrive-Konsortiums entwickelt wurden, befassen sich mit technischen Herausforderungen, die sich aus städtischen Umgebungen mit ihren Fußgängern, Radfahrern, Sicherheitseinrichtungen und Infrastrukturen ergeben.

Das Feedback soll Jaguar Land Rover dabei helfen zu verstehen, wie autonome Technologie das Leben von Millionen von Menschen mit eingeschränkter Mobilität verbessern könnte. Die Beseitigung heutiger Mobilitätsbarrieren könnte es außergewöhnlichen Menschen ermöglichen, außergewöhnliche Dinge zu tun.

Teilnehmer Mark "Dot" Perkins hierzu: "Die Technik hat sich so stark weiterentwickelt, dass ich mich jetzt schon wie ein prähistorisches Wesen fühle. Wenn meine Kinder erwachsen sein werden, wird es ihnen außergewöhnlich erscheinen, dass die Leute früher ihr Auto selbst gelenkt haben."

Jamie Weller, Veteran und ehemaliger Flugzeugingenieur der Royal Navy, der im Laufe seiner militärischen Karriere eine Sehbehinderung erlitt, sagte: "Es war eine großartige Gelegenheit, die neue Technologie zu erleben, die Jaguar Land Rover gerade entwickelt." Es sei spannend, über Autos zu diskutieren, die von sehbehinderten Menschen genutzt werden könnten. "Die Technologie hat so viele positive Aspekte und Vorteile für alle, die mit einer Behinderung leben."

Jim O'Donoghue, Ingenieur für autonome Forschung bei Jaguar Land Rover, sagt: "Das Verständnis der Teilnehmer war von unschätzbarem Wert." Man arbeite bereits mit der Industrie, akademischen Einrichtungen und der Regierung zusammen, um in den nächsten zehn Jahren selbstfahrende Autos auf die Straße zu bringen, wobei man das ehrgeizige Ziel von null Unfällen, null Emissionen und null Staus für künftige Generationen verfolge. "Die Hinzufügung von null Mobilitätsbarrieren auf dieser Liste wäre eine gewaltige Errungenschaft und ist etwas, das wir anstreben."

Der Artikel "Verwundete Soldaten in selbstfahrenden Autos" wurde in der Rubrik TECHNIK mit dem Keywords "Autonomes Fahren, Mobilität, Technik" von "Lars Wallerang" am 5. Oktober 2018 veröffentlicht.

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