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EU will mehr Sicherheit für Radfahrer

Die EU-Kommission plant, Hersteller zu verpflichten, Abbiege-Assistenten in ihre LKW und Busse einzubauen. Eine entsprechende Erklärung findet sich in der 'General Safety Regulation', die ein umfangreiches Maßnahmenpaket für mehr Sicherheit, Umweltfreundlichkeit und Vernetzung des Mobilitätssektors enthält.

EU will mehr Sicherheit für Radfahrer
mid Groß-Gerau - Mit einem umfangreichen Maßnahmenpaket will die EU unter anderem den Schutz von Radfahrern im Straßenverkehr verbessern. ADFC/Jens Lehmkühler


Die EU-Kommission plant, Hersteller zu verpflichten, Abbiege-Assistenten in ihre LKW und Busse einzubauen. Eine entsprechende Erklärung findet sich in der "General Safety Regulation", die ein umfangreiches Maßnahmenpaket für mehr Sicherheit, Umweltfreundlichkeit und Vernetzung des Mobilitätssektors enthält. Zu den geplanten Abbiege-Assistenten sagt ADFC-Bundesgeschäftsführer Burkhard Stork: "Wir schätzen, dass sich durch elektronische LKW-Abbiegeassistenten 60 Prozent der schweren Unfälle verhindern lassen. Damit kommen wir der Vision Zero ein gutes Stück näher."

Außer der Einführung von Abbiege-Assistenten schlägt die EU-Kommission vor, dass neue Pkw-Modelle mit fortschrittlichen Sicherheitssystemen wie Notbremsassistenzsystemen und Spurhalteassistenten ausgerüstet werden. Mit den Maßnahmen solle das Ziel erreicht werden, "die EU-Industrie weltweit führend bei Innovation, Digitalisierung und Abkehr von fossiler Energie zu machen", heißt es in einer Mitteilung.

Für einen besseren Schutz der Umwelt schlägt die Kommission CO2-Emissionsnormen für schwere Nutzfahrzeuge vor. Im Jahr 2025 müssen demnach die durchschnittlichen CO2-Emissionen neuer Lastkraftwagen 15 Prozent niedriger sein als im Jahr 2019.

Der Artikel "EU will mehr Sicherheit für Radfahrer" wurde in der Rubrik VERKEHR mit dem Keywords "Auto, Verkehrssicherheit, Digitalisierung, Umwelt, Unfall, Radfahrer" von "Mirko Stepan" am 18. Mai 2018 veröffentlicht.

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