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Kartbahnen - ich will Spaß, ich geb Gas

Kartbahnen - ich will Spaß, ich geb Gas
@ elinox (CC0-Lizenz)/ pixabay.com

Zukünftige Formel 1-Fahrer werden auf den Strecken einer Kartbahn geboren. Die Luft riecht nach Benzin, die Karts sind vollgetankt und die Motoren brummen. Das ist ein typisches Szenario mit Rennatmosphäre auf einer der vielen Kartbahnen in Deutschland vor dem Start. Das Fahren mit den kleinen offenen Mobilen ist ein ausgesprochen sportlicher und spannender Spaß für Jung und Alt. Hier kann man mal so richtig aufs Gaspedal treten und sich durch die Kurven meistern. Viele Kinder möchten auch gerne in die Fußstapfen von Sebastian Vettel oder Schumi (Michael Schumacher) treten, der bereits als kleiner Knirps seine Rennkarriere in einem Kart begann.

Kartfahren ist aber nicht nur Kinder ein willkommener Spaß, sondern auch für die Erwachsenen, die sich dabei auch mal als Rennfahrer fühlen möchten. Es ist die Bewegung an der frischen Luft und auch das gemeinsame Erlebnis von Eltern und Kindern, das so viel Spaß macht. Vater fährt mit Sohn, Mutter mit Tochter – das reicht für fröhlichen Zündstoff am Küchentisch. Da werden die Fragen geklärt „Wer war schneller, wer hatte die bessere Kondition und wert schaffte mit seinem den Parcours am saubersten“?

Natürlich gibt es viele klassische bekannte Spiele, die man als Erwachsener gemeinsam mit seinem Nachwuchs nur deshalb spielt, weil sie sich darüber freuen. Am Kartfahren ist jedoch das Schöne, dass es auch für Erwachsene ein totaler Spaß ist. Bei vielen geht es sogar so weit, dass ihre Leidenschaft zum Kartfahren so weit geht, dass sie sich gleich ein eigenes Kart kaufen, um am Wochenende damit zu fahren oder um das Kind in einem Kart-Club anzumelden. Leidenschaft zum Rennsport haben auch viele Sportwetter, die gerne auf Formel 1-Rennen einen Tippschein abgeben. Auch die Fußballfans frönen ihrer Leidenschaft und verfolgen jede Woche spannende Bundesligaspiele und dabei geben sie Tipps auf ihren Lieblingsmannschaft ab. Welche Buchmacher Wetten für die Bundesliga und den Motorsport im Angebot hat, kann man unter Fussballwetten.info in Erfahrung bringen.

Auch wenn der Kartsport den Eindruck erweckt, dass er gefährlich ist: Unfälle beim Kartfahren sind selten. Wenn die Regeln befolgt werden und auf die Signale der Flagge sowie auf die anderen Rennfahrer geachtet werden, kann eigentlich nichts passieren. Wer in ein eigenes Kart investiert hat, braucht natürlich auch das Zubehör eines Karts, das je nach Qualität mehrere hundert Euro kosten kann. Zum Zubehör zählen Helm, Nackenschutz sowie Handschuhe und der Rennanzug. Diese Ausrüstung ist extrem wichtig für die Fahrer. Für den normalen Hobbypiloten ist der Standard-Helm sowie Nackenschutz wichtig und beides ist grundsätzlich im Preis für die Nutzung einer Kartbahn inbegriffen.

Es ist keine Anstrengung, wenn man langsam und gemütlich über die Bahn fährt. Wer aber einmal den Spaß an der Geschwindigkeit gefunden hat, der merkt ganz schnell, dass das Kartfahren ein Sport und eine körperliche Anstrengung ist. Die Karts sind nicht gefedert und der gewohnte Fahrkomfort wie bei einem Auto lässt zu wünschen übrig. Karts verfügen über eine direkte Lenkung, die ziemliche Ansprüche an die Muskelkraft stellt. Bei einer Geschwindigkeit von bis zu 100 Stundenkilometern, die so manche Karts erreichen, können die Fliehkräfte sehr stark die Nackenmuskeln belasten. Deshalb erfordert das Kartfahren eine gute Kondition. Wer nach ein paar wenigen Minuten schon nach Luft schnappt, darf sich nichts dabei denken, aber dann ist das Reduzieren des Tempos angesagt. Konzentrationsfehler können auch bei noch so sicheren Karts erhebliche Folgen haben.

Kart fahren ist – wie bereits erwähnt – bei hohen Geschwindigkeiten anstrengend. Es ist auf jeden Fall strapaziöser, als man vielleicht vermuten würde. Dabei werden Muskeln beansprucht, die sonst eher vor sich hin dümpeln würden. Vielen Kartfahrern wird das erst bewusst, wenn sie nach wenigen Minuten Rennzeit bei Vollgas kaum noch die Kraft haben, das Lenkrad rechtzeitig zu bedienen. Das kann dann zu immer weiter ausladenden Kurven führen und verursacht auf der Strecke jede Menge Zeitverlust.

Flaggenkunde für Kartrennen

Gelbe Fahne, gelbe Blinklichter - Unfall auf der Strecke, das bedeutet striktes Überholverbot, bremsbereit fahren, ab der Gefahrenstelle langsam vorbeifahren. Bei eigenem Unfall: Im Kart sitzen bleiben.

Blaue Fahne – Überrundung, der schnellere Fahrer kommt von hinten. Verhalten: Sich überholen lassen, Ideallinie freigeben, außen halten.

Schwarze Fahne – Regelmissachtung eins Fahrers durch vorsätzliches Rammen oder ähnlichem.  Fahrer, die sich und andere gefährden, werden aus dem Rennen geholt.

Rote Fahne – Quali- oder Trainingsfahrt ist zu Ende. Verhalten: Überholverbot und langsames Fahren in die Box.  

Schwarz- weiß karierte Fahne – Ende des Rennens. Verhalten: Nicht an der roten Ampel stehenbleiben und die Auslaufrunde langsam zu Ende fahren.

Tipp

Für Anfänger lohnen sich durchaus kurze Rennen, da sie Kraft, Geld und Muskelkater sparen. Auch bei kurzen Rennen kann sich jeder genügend Eindrücke verschaffen, um herauszufinden, ob es beim Freizeitvergnügen bleiben soll oder ob man das Kartfahren professionell angehen möchte. Sinnvoll ist es auch, sich einen Streckenverlauf zeigen zu lassen und Tipps der Kartbahn-Betreiber einzuholen.

Bedingungen

Kindern zwischen 13 und 14 Jahren dürfen in der Regel mit Karts fahren, die eine Spitzengeschwindigkeit von rund 50 Stundenkilometer erreichen können. Jüngere Kinder zwischen sieben bis zwölf Jahren fahren mit den sogenannten Kinderkarts, die bis zu 25 Stundenkilometer schnell werden. Rennkarts, die ihren Einsatz im Rennsport finden, fahren bis zu 300 Stundenkilometer. Sie werden nur auf richtigen Rennstrecken eingesetzt und dürfen nur von Erwachsenen gefahren werden. Um mit einem Kartmobil über eine Bahn zu düsen, benötigen Minderjährige die Erlaubnis der Eltern. Des Weiteren muss der Fahrer ein Formular mit der Verpflichtung ausfüllen, für alle Schäden oder Unfälle aufzukommen.

Der Artikel "Kartbahnen - ich will Spaß, ich geb Gas" wurde in der Rubrik VERKEHR mit dem Keywords "" von "Redaktion" am 25. April 2018 veröffentlicht.

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