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Formel 1: Ferrari setzt auf „rüstige“ Fahrer

Formel 1: Ferrari setzt auf „rüstige“ Fahrer
@ cozmicphotos (CC0-Lizenz)/ pixabay.com

Formel 1-Fahrer müssen einiges leisten: Neben einem hohen Grad körperlicher Fitness müssen die Herren auch zu 150 Prozent belastbar sein und einem sehr hohen Druck standhalten können. Auch eine hohe Konzentrationsfähigkeit und ein blitzschnelles Reaktionsvermögen sind Eigenschaften, die ein professioneller Rennfahrer mitbringen muss. Abgesehen davon Formel 1-Fahrer müssen einiges leisten: Neben einem hohen Grad körperlicher Fitness müssen die Herren auch zu 150 Prozent belastbar sein und einem sehr hohen Druck standhalten können. Auch eine hohe Konzentrationsfähigkeit und ein blitzschnelles Reaktionsvermögen sind Eigenschaften, die ein professioneller Rennfahrer mitbringen muss. Abgesehen davon muss ein Formel 1-Profi in der Lage sein, einen kühlen Kopf zu bewahren und im Handumdrehen auf seinen Erfahrungsschatz zurückgreifen zu können. Doch wem gelingen diese Dinge besser? Während einige Rennställe eher auf die Jugend setzen, glauben andere wiederum an Fahrer, die bereits einiges hinter sich gebracht haben.

Max Verstappen: Mit 17 Jahren Formel-1 Profi

Wie bereits erwähnt, hat jedes Team seine eigene Strategie, wenn es darum geht, die passenden Fahrer zu finden. 2014 gab beispielsweise Max Verstappen sein Debut in Melbourne. Damals waren die Reaktionen von vielen Seiten ungehalten: Der „Junge“ sei nicht bereit für den Formel-1-Zirkus und würde sogar eine echte Gefahr für sich und seine Mitfahrer darstellen. Glücklicherweise waren diese Sorgen unbegründet. Auch Kimi Räikkönen stieg 2001 als absoluter „Jungspund“ in den professionellen Formel-1-Bereich ein und wurde ebenfalls sehr kritische beäugt. Dass die Sorgen völlig unbegründet waren, zeigt der Werdegang des erfolgreichen Finnen.

Dass Verstappen sein erstes Rennen mit erst 17 Jahren fahren durfte, hinterließ bei vielen Teamchefs und Funktionären einen faden Beigeschmack, da sich viele fragten, wie weit das Ganze noch gehen würde. Was würde passieren, wenn die „Altersgrenze“ immer weiter nach unten verlegt werden und am Ende 13-Jährige gegeneinander antreten würden? Die FIA entschied sich dazu, dem Ganzen einen Riegel vorzuschieben. So ist es mittlerweile so, dass der Formel-1-Führerschein nur durch ein bestimmtes System erhalten werden kann. Dies erschwert den potenziellen Zugang zur professionellen Formel 1 um Einiges. Des Weiteren wurde das Mindestalter für professionelle Rennfahrer auf 18 Jahre festgesetzt.

Alterswandel in der Formel 1

Junge Formel 1 Fahrer, die kaum oder nicht einmal dem Teenager-Alter entwachsen sind? In den 1950er Jahren völlig undenkbar. Bei professionellen Rennfahrern aus früheren Zeiten handelte es sich zumeist um „echte Kerle“ zwischen 40 und 50, die selten dem heutigen Bild des durchtrainierten Fahrers entsprachen. Eher durfte es schon „ein wenig Bauch“ sein. Fahrerlegende Louis Chiron nahm 1955 - mit stattlichen 55 Jahren – am Grand Prix von Monte Carlo teil, was damals nichts Besonderes war. Die Sensation waren eher die jungen Fahrer. Fahrer Bruce Mc Laren war „erst“ 20 Jahre alt, als er sein erstes Rennen bestritt.

Mittlerweile gibt es nur wenige Fahrer, die über 30 Jahre alt sind – dies hat auch viel mit der Tatsache zu tun, dass Sponsoren wie Red Bull sehr viel in den Nachwuchs investieren und immer wieder junge Starfahrer „züchten“. Trotzdem gilt natürlich weiterhin die Regel: Unter 18 Jahren haben Fahrer keinen Zutritt zum professionellen Formel 1- Bereich.

Ferrari setzt weiterhin auf Erfahrung

Während viele Rennställe auf Fahrerduos setzen, die zusammen knapp nur über 40 Jahre alt sind, setzt Ferrari auf Erfahrung: Mit Vettel (30 Jahre alt) und Räikkönen (38 Jahre alt) kommen „die Roten“ hier auf ein gemeinsames Alter von stattlichen 68 Jahren.  Während Ferrari also auf „rüstige“ Fahrer setzt, setzt Williams auf die Jugend.

Das Fahrerduo des Rennstalls hat ein Gesamtalter von nur 41 Jahren und ist somit das jüngste Fahrerteam auf dem Feld.  Generell liegt der Altersdurchschnitt der Fahrer in seiner Gesamtheit bei 26,6 Jahren und hat sich interessanterweise im Gegensatz zum Vorjahr kaum geändert. Den Buchmachern scheint das „hohe Alter“ des Ferrari-Teams jedenfalls nichts auszumachen: Vettel und Räikkönen stehen bei den meisten Buchmachern wie z.B. Wetten.com hoch im Kurs, was beispielsweise auch auf wettquoten.com deutlich wird. Am Ende wird sich zeigen, welche Strategie nun die günstigere ist – doch Eines lässt sich auf jeden Fall sagen: Das Alter der Fahrer ist nur ein Aspekt von sehr vielen.

Der Artikel "Formel 1: Ferrari setzt auf „rüstige“ Fahrer" wurde in der Rubrik WIRTSCHAFT mit dem Keywords "" von "Redaktion" am 4. Februar 2018 veröffentlicht.

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