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Wo Radler rollen dürfen

Immer wieder verbreiten ein paar unbelehrbare Radfahrer in Deutschlands Fußgängerzonen Angst und Schrecken. Dabei ist das Radfahren dort verboten. Biker dürfen allerdings ihren Drahtesel als Roller nutzen, um schneller in der Fußgängerzone voranzukommen.

Wo Radler rollen dürfen
mid Groß-Gerau - Wer sein Rad liebt, der schiebt: Das ist manchmal sicherer und erspart obendrein eine Menge Ärger. Pressedienst Fahrrad


Immer wieder verbreiten ein paar unbelehrbare Radfahrer in Deutschlands Fußgängerzonen Angst und Schrecken. Dabei ist das Radfahren dort verboten. Biker dürfen allerdings ihren Drahtesel als Roller nutzen, um schneller in der Fußgängerzone voranzukommen, erklären die ARAG-Experten. Denn Tretroller sind laut Straßenverkehrsordnung keine Fahrzeuge, sondern Fortbewegungsmittel, die zum Fußgängerverkehr gehören. Voraussetzung: Die Straße muss relativ leer und beide Hände müssen am Lenkrad sein, man darf nicht auf dem Sattel sitzen und die Pedale nicht als Antrieb nutzen.

Und natürlich muss der Radler auf Fußgänger Rücksicht nehmen. Denn wer sie durch sein "rollern" belästigt, behindert, gefährdet oder schädigt, der muss ein Verwarngeld von bis zu 35 Euro zahlen. Da ist laut Experten das herkömmliche Radeln in der Fußgängerzone günstiger: Hierfür sind lediglich 15 Euro fällig. Da kann man nur sagen: verrückte Fahrrad-Welt.

Der Artikel "Wo Radler rollen dürfen" wurde in der Rubrik VERKEHR mit dem Keywords "Fahrrad, Radfahrer, Verkehrssicherheit, Ratgeber" von "Ralf Loweg" am 7. Juli 2017 veröffentlicht.

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