Autos lernen beim Einparken dazu

Einfache Einpark-Assistenten gibt es schon. Doch bis 2020 sollen lernfähige Systeme Serienreife erlangen. Automobilzulieferer Continental stellt die teilautomatisierte Variante des sogenannten 'Trained Parking' auf der kommenden IAA in Frankfurt vor. Die vollautomatisierte Version soll erst nach 2020 ausgereift sein.

Autos lernen beim Einparken dazu
mid Groß-Gerau - Die Trained Parking-Funktion zeichnet den Verlauf eines Parkvorgangs auf und speichert diesen ab. Soll die Prozedur wiederholt werden, genügt ein Knopfdruck und das Fahrzeug parkt automatisch. Continental


Einfache Einpark-Assistenten gibt es schon. Doch bis 2020 sollen lernfähige Systeme Serienreife erlangen. Automobilzulieferer Continental stellt die teilautomatisierte Variante des sogenannten "Trained Parking" auf der kommenden IAA in Frankfurt vor. Die vollautomatisierte Version soll erst nach 2020 ausgereift sein. Die Funktion zeichnet auf Wunsch den Verlauf eines Parkvorgangs auf und speichert diesen ab. Soll die Prozedur wiederholt werden, bringt der Fahrer das Fahrzeug in die Nähe des Ortes, wo die Aufzeichnung begann, dann genügt ein Knopfdruck und das Fahrzeug führt den vorher erlernten Parkvorgang selbsttätig aus.

"Bei der Wiederholung von Abläufen ist Automation bereits unschlagbar zuverlässig", sagt Alfred Eckert, Leiter der Zukunftsentwicklung bei der Continental Division Chassis & Safety. Auch in der Wahrnehmung und Bewältigung veränderter Situationen werde die Technik immer besser. Für die Trained Parking-Funktion nutzt Continental zur Erfassung des Umfelds im Fahrzeug vorhandene Sensoren - Kamera und Radar. "Trained Parking ist damit ein gutes Beispiel für die effiziente Mehrfachnutzung von Sensortechnik im Auto", so Eckert.

Beim Erlernen, das heißt dem erstmaligen, manuellen Abfahren der Strecke erzeugt das System aus den Sensordaten eine genaue Umfeldkarte und speichert diese ab. Befindet sich das Fahrzeug im Bereich dieser Karte, kann es seine genaue Position bestimmen und die erlernte Strecke automatisiert abfahren.

Um die Sicherheit zu gewährleisten, beobachtet das Fahrzeug bei jedem Parkvorgang sein Umfeld in 360-Grad-Perspektive: Wird dabei ein Hindernis erkannt - etwa eine vergessene Mülltonne - soll dieses falls möglich selbstständig umfahren werden. Bei sich bewegenden Objekten, wie beispielsweise spielenden Kindern, hält das Fahrzeug automatisch an. Fortgesetzt wird der Parkvorgang dann erst wieder, wenn das Umfeld des Fahrzeuges als frei erkannt wird.

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Der Artikel "Autos lernen beim Einparken dazu" wurde in der Rubrik TECHNIK mit dem Keywords "Auto, Assistenzsystem, Parken, Technik" von "Lars Wallerang" am 29. Juni 2017 veröffentlicht.

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